Polizeieinsatz

Wilde Verfolgungsjagd: Motorradfahrer flüchtet in Dortmund vor der Polizei

Mit bis zu 250 Stundenkilometern ist ein Dortmunder vor der Polizei geflüchtet. Dabei fuhr er gleich über mehrere Autobahnen. Am Ende durfte er einen längeren Rückweg antreten – „zu Fuß“.
© Polizei

Ein Motorradfahrer ist am Sonntag (17.10.) über mehrere Autobahnen in Dortmund vor der Polizei geflüchtet, wobei er teilweise deutlich zu schnell fuhr. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, laut derer der Mann in Kamen schließlich gefasst werden konnte.

Um 12.22 Uhr sei der Honda-Fahrer aus Dortmund einem sogenannten Provida-Team der Autobahnpolizei aufgefallen. Dieses hatte ein ziviles Auto im Einsatz, das mit einer Videoanlage ausgestattet ist und damit Raser und deren Tempo aufzeichnet.

Der 24-Jährige sei zunächst auf der A45 in Richtung Oberhausen unterwegs gewesen – bei erlaubten 80 km/h offenbar deutlich zu schnell. Die Polizisten haben darauf dem Fahrer signalisiert, sofort abzubremsen und anzuhalten – was dieser zunächst ignorierte.

Riskante Fahrweise

Er sei von der A45 auf die A2 Richtung Hannover gefahren, verfolgt und gefilmt von der Polizei bei rund 250 km/h, heißt es. Immer wieder habe er waghalsig die Spuren gewechselt, nutzte auch den Seitenstreifen zum überholen.

Schließlich habe man ihn runterbremsen und auf einem Pendlerparkplatz in Kamen/Bergkamen auf der A2 anhalten können. Die Konsequenz: Man habe ihm das Weiterfahren untersagt, seinen Führerschein einkassiert und das Motorrad abgeschleppt. Gegen den Dortmunder werde nun ermittelt.

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