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Werke aus Flechtheims Sammlung

Schon vor dem Ersten Weltkrieg hatte Alfred Flechtheim eine beeindruckende Privatsammlung zusammengekauft: Unter anderem mehr als 30 Picassos, acht Cézannes, zwei Matisses und drei van Goghs. Seine Sammlung wäre heute einen hohen dreistelligen Millionenbetrag wert. Wir zeigen einige Werke.
29.11.2018
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"Die Frau mit Birnen" ist heute eine Ikone des Kubismus. Pablo Picasso malte sie 1909, Alfred Flechtheim kaufte sie 1912 für 1000 Mark. jahrelang hing das Werk in der Wohnung der Flechtheims, heute ist es ein Star des "Museum of Modern Art" in New York. Es wird als so wertvoll angesehen, das es nicht mehr ausgeliehen wird.© Dascher / Nimbus-Verlag (Repro: Thiel)
"La Noce" von Fernand Léger gehörte zu Flechtheims Lieblingswerken. Er kaufte das riesige Bild (257x206 cm) 1913 und ließ es 1933 im Zuge seiner Flucht vor den Nazis nach Zürich und später nach Paris bringen. 1937 schenkte er es dem französischem Staat, in der Hoffnung, dadurch seine Chancen auf eine Einbürgerung zu erhöhen. Heute hängt es im Centre Pompidou.© Dascher / Nimbus-Verlag (Repro: Thiel)
"Die Pappeln auf dem Hügel" von Vincent van Gogh (1889) hängt heute im Cleveland Museum of Art.© Dascher / Nimbus-Verlag (Repro: Thiel)
Auch "Hafen in der Normandie" von Georges Braque (1909) hing in der Wohnung der Flechtheims. Heute gehört es zur Sammlung des Art Institute of Chicago.© Dascher / Nimbus-Verlag (Repro: Thiel)
Die "badenden Soldaten" von Paul Cézanne (1875/76) gehörten zu den wertvollsten Werken, die Flechtheim vor dem Ersten Weltkrieg besaß. Er schätzte den Wert des Bildes 1913 auf 20.000 Mark.© Dascher / Nimbus-Verlag (Repro: Thiel)
Den "Mandolinenspieler" von Picasso (1911 gemalt) erwähnt Flechtheim 1913 in seinen Tagebüchern als eines seiner Lieblingsbilder. Er verkauft ihn 1915 für 3000 Mark.© Dascher / Nimbus-Verlag (Repro: Thiel)