Hygienemaßnahmen

Weniger Ansteckungen mit Infektionskrankheiten in Dortmund

Grippe, Magen-Darm und Co. - in diesem Jahr sind wesentlich weniger Dortmunder daran erkrankt als üblich. Das zeigt: Die Hygienemaßnahmen wirken nicht nur gegen das Corona-Virus.
Statistisch gesehen erkrankten die Dortmunder im vergangen Jahr seltener an Infektionskrankheiten. © picture alliance/dpa

„Ich muss mich leider krank melden, ich habe Magen-Darm“ – diesen Satz dürften Arbeitgeber 2020 seltener gehört haben als sonst. Grund dafür ist der Rückgang bei vielen Infektionskrankheiten seit Beginn der Pandemie.

Infektionskrankheiten gingen in Dortmund um 14,7 Prozent zurück

14,7 Prozent weniger Infektionskrankheiten hat Dortmund seit Pandemiebeginn zu verzeichnen. Das teilte die DAK-Gesundheit mit und beruft sich auf eine Analyse auf Grundlage der Zahlen des Robert Koch-Instituts. Demnach gingen Norovirus-Infektionen um 16,4 Prozent zurück.

Auch bei den sogenannten „Kinderkrankheiten“, sind die Zahlen rückläufig. Windpocken gingen um 21,7 Prozent zurück, Erkrankungen durch Rota-Viren sogar um 38,3 Prozent.

Hygienemaßnahmen zeigen Wirkung

„Der positive Effekt bei den Ansteckungen zeigt, dass die Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie prinzipiell wirken“, sagt Hagen Rödiger von der DAK-Gesundheit in Dortmund.

Kein Händeschütteln, Abstand halten und Maske tragen – die Corona-Maßnahmen der Regierung haben demnach also nicht nur einen positiven Einfluss auf das Corona-Infektionsgeschehen, sondern auch auf die Übertragung anderer Krankheiten.

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