Coronavirus

Weiterer Corona-Todesfall in Dortmund – Inzidenz nur noch knapp dreistellig

In den Corona-Zahlen für Dortmund zeigen sich am Freitag zwei positive Entwicklungen. Doch es gibt auch eine traurige Nachricht: Eine Frau stirbt ursächlich an Covid-19.
Ein leeres Bett steht auf der Intensivstation eines Krankenhauses. © dpa

Die Dortmunder Corona-Neuinfektionen liegen am Freitag (10.9.) im zweistelligen Bereich. Wie die Stadt am Nachmittag mitteilt, sind 78 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den 78 Neuinfektionen sind 23 Fälle 16 Familien zuzuordnen.

Damit sinkt die Inzidenz weiter. Denn vor einer Woche meldete die Stadt noch 124 Neuinfektionen. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den Freitags-Zahlen 108,9 betragen. Bis Mitternacht gilt noch die offizielle Inzidenz des RKI von 114,2.

Der tatsächliche Wert des RKI wird dann ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

Frau stirbt ursächlich an Covid

Doch es gibt auch eine traurige Nachricht. „Bedauerlicher Weise wurde heute ein weiterer Todesfall gemeldet. Eine 89-jährige Frau verstarb am 9. September ursächlich an COVID-19“, schreibt die Stadtverwaltung in ihrem Corona-Update.

In Dortmund starben bislang 283 Menschen ursächlich an Corona, weitere 118 mit Corona infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen jetzt insgesamt 32.263 positive Tests vor. 30.345 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 1.517 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Zurzeit befinden sich 2.091 Menschen in Quarantäne.

Weniger Menschen im Krankenhaus

Die Zahl der stationär behandelten Corona-Patienten ist leicht rückläufig. Zurzeit werden in Dortmund 49 Corona-Patienten stationär behandelt (53 am Vortag), darunter 15 Patienten intensivmedizinisch, acht davon mit Beatmung (beide Werte unverändert).

Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 7.684 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 5.854 Fälle mit der Alpha-Variante (B.1.1.7), neun Fälle mit Beta-Variante (B.1.351), fünf Fälle mit der Gamma-Variante (B.1.1.28.1 – P.1) und 1816 Fälle mit der Delta-Variante (B.1.617.2).

Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Begründung: Detektion einer Virusvariante dauert mehrere Tage.)

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