Wegen Corona: Städtische Ämter und Einrichtungen ändern die Öffnungszeiten

Stadtverwaltung Dortmund

Viele Schutzmaßnahmen sollen eine Ausbreitung des Coronavirus verhindern – mit starken Einschränkungen. Das betrifft auch viele städtische Ämter und Einrichtungen. Ein Überblick.

Dortmund

18.03.2020, 13:19 Uhr / Lesedauer: 2 min

Überall gibt es Maßnahmen und Einschränkungen, die die Bevölkerung vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus schützen soll.

Auch in Dortmund gibt es solche Maßnahmen: Viele städtische Ämter und Einrichtungen ändern aufgrund der aktuellen Lage ihre Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten, wie die Stadt Dortmund in einer Pressemitteilung erklärt.

Ämter setzen auf überwiegenden Telefonkontakt

Das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt setzt überwiegend auf E-Mail-Verkehr und Telefonkontakt ((0231) 500). Persönliche Rücksprachen gibt es in dem Amt nur nach vorheriger Terminabsprache. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Stadtplanungsamtes.

Offenlagen von Bauleitplänen sind ebenfalls noch möglich – allerdings nur per Termin nach telefonischer Absprache. Für den Bebauungsplan Aplerbeck-Ost können Termine unter Tel. (0231) 5 02 63 65 oder (0231) 5 02 60 82 vereinbart werden.

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Auch das Wohnungsamt stellt den Publikumsverkehr ab Dienstag (17. März) ein. Eine telefonische Erreichbarkeit ist aber weiterhin gegeben:

  • Wohnraumversorgung: (0231) 5 02 99 97
  • Wohngeld: (0231) 5 02 33 33
  • Wohnraumförderung: (0231) 5 02 39 58

Zudem gibt es im Umweltamt erhebliche Einschränkungen: Ab Mittwoch (18. März) wird komplett auf den Publikumsverkehr verzichtet. Das Abrufen von Beratungsleistungen ist weiterhin telefonisch, per Mail und auf dem Postweg möglich.

Die Bürgerdienste der Stadt bleiben ebenfalls geschlossen: Ab Donnerstag (19. März) werden alle Bereiche geschlossen. „Nur in dringenden, nicht aufschiebbaren Notfällen und vorheriger telefonischer Rücksprache“ sei eine Vorsprache möglich, wie die Stadt über Twitter mitteilt. Alle vereinbarten Termine sind abgesagt.

Bußgeldstelle schränkt Betrieb ein

Ab Mittwoch (18. März) bleibt auch die Bußgeldstelle für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Erreichbarkeit ist aber weiterhin gegeben: Entweder über den Hausbriefkasten am Markt 6-8, per Post (Stadt Dortmund, Rechtsamt, 44122 Dortmund), per Fax an (0231) 26 77 79 oder per E-Mail.

Die zuständigen Sachbearbeiter sind ebenfalls telefonisch zu erreichen. Die dementsprechenden Telefonnummer können dem Schriftverkehr entnommen werden.

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Informationen für Führerscheine, die abgeholt werden müssen, gibt es unter Tel. (0231) 5 02 43 00 oder (0231) 5 02 29 28. Eine postalische Zustellung ist auch möglich.

Sollten Führerscheine abgegeben werden müssen, ist das ebenfalls über den Hausbriefkasten mit der Aufschrift „Stadt Dortmund/Rechtsamt“ oder über den Postweg möglich – allerdings nur für Fahrverbote der Bußgeldstelle Dortmund. Andere Fälle sollen an die jeweils zuständigen Bußgeldstellen gesendet werden.

Quartiersbüros setzen ebenfalls auf E-Mail und Telefon

Auch die Quartiersmanagements in Hörde, in der Nordstadt und in Westerfilde/Bodelschwingh bleiben geschlossen. Nur ein Kontakt über E-Mail und Telefon ist möglich:

  • Hörde: Tel. (0231) 22 20 23 13 oder E-Mail
  • Nordstadt: Tel. (0231) 2 22 73 73 oder E-Mail
  • Westerfilde/Bodelschwingh: Tel. (0231) 93 14 40 18 oder E-Mail

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Ähnlich ist es bei der Verwaltung der Dortmunder Musikschule: Die ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr erreichbar. Entweder per Telefon unter Tel. (0231) 50 27 -12 und -13 , oder durchgehend per E-Mail.

Unterlagen können in den Postkasten eingeworfen werden. Musikinstrumente können vorerst erst nach den Osterferien (ab 20. April) ausgeliehen oder zurückgegeben werden.

Das Beratungs- und Kundenzentrum der VHS an der Hansastraße bleibt vorerst geschlossen.

In eigener Sache: Die Angaben in diesem Text können sich wegen der aktuellen und schnellen Entwicklungen und Entscheidungen rund um das Coronavirus noch ändern. Eine Vollständigkeit können wir nicht gewährleisten.

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