Vom BVB bis DSW21 – Dortmunder Unternehmen werben in der Corona-Krise um Solidarität

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Fast 40 Unternehmen in Dortmund haben ganz im Sinne des vielbeachteten Appells von Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Aufruf an die Dortmunder Bevölkerung gestartet. Auch der BVB ist dabei.

Dortmund

, 26.03.2020, 20:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Obwohl sich das Coronavirus in Dortmund schnell verbreitet und die Infektionsketten nicht mehr in allen Fällen nachvollzogen werden können, halten sich noch immer viel mehr Menschen in der Öffentlichkeit auf, als es der Situation angemessen ist.

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Auf Initiative der Dortmunder Stadtwerke - DSW21, Borussia Dortmund und der Wilo-Gruppe haben sich zahlreiche Dortmunder Unternehmen und Akteure aus der Wirtschaft zu einem gemeinsamen Appell zusammengeschlossen. Die beinahe 40 Erstunterzeichner rufen alle Bürgerinnen und Bürger dringend dazu auf, den Empfehlungen und Anordnungen der Behörden Folge zu leisten und ihre sozialen Kontakte auf das unbedingt erforderliche Maß herunterzufahren.

Im „Appell der Dortmunder Wirtschaft“ heißt es im Einzeln:

  • Bitte folgen Sie unbedingt den Empfehlungen und Anordnungen der
  • Behörden! Bitte vermeiden Sie aktuell alle unnötigen sozialen Kontakte!
  • Bitte machen Sie nur noch die Wege (zur Arbeit und zurück, zur Apotheke, zum Arzt), die unbedingt erforderlich sind! Ansonsten: Bleiben Sie bitte zu Hause!
  • Bitte beachten Sie die Hygienetipps. Vor allem: Waschen Sie sich mehrfach am Tag gründlich mit Seife und warmem Wasser die Hände!
  • Bitte halten Sie Abstand zu anderen Menschen!
  • Bitte unterstützen Sie diejenigen, die jetzt unsere Hilfe brauchen. Nehmen Sie älteren Menschen Einkäufe und Erledigungen ab, damit sie selbst nicht aus dem Haus müssen!
  • Wenn es Ihnen möglich ist: Bitte gehen Sie Blut spenden, damit für Notfälle ausreichend Reserven vorhanden sind!

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Es gehe um Solidarität machen die beteiligten Unternehmen klar – „ein Begriff, der gerade hier im Ruhrgebiet eine besondere Bedeutung hat.“ Der

Strukturwandel im Revier sei auf Solidarität aufgebaut. Daher müsse niemand den Dortmunder erklären, was es bedeute, sich solidarisch zu verhalten.

niemand erklären, was es bedeutet, sich solidarisch zu verhalten.

Auf sozialen Medien verbreiten

Das zentrale Ziel aller Maßnahmen sei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit diejenigen, die medizinische Hilfe benötigen, bestmöglich versorgt werden können.

Die Erstunterzeichner verbinden den Appell mit dem Wunsch, dass auch andere den Aufruf in den sozialen Medien verbreiten mit dem Hashtag #WirSindDOlidarisch. Alle Unternehmen und Wirtschaftsakteure, die sich dem Appell ebenfalls anschließen möchten, sind aufgerufen, dies durch Veröffentlichung auf ihrer Website, durch Posten, Teilen und Liken zu tun. Text und Datei zum Download gibt es auf www.einundzwanzig.de/pressekit.

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