Viraler Trend: Klinikum Dortmund sortiert sich für die „Tetris Challenge“

Soziale Medien

Die „Tetris Challenge“ in den sozialen Netzwerken beschäftigt derzeit Einsatzkräfte auf der ganzen Welt. Auch das Klinikum Dortmund – das damit aber offenbar auch ein besonderes Ziel verfolgt.

Dortmund

, 22.10.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Viraler Trend: Klinikum Dortmund sortiert sich für die „Tetris Challenge“

Unter dem Hashtag #tetrischallenge finden sich in den sozialen Medien viele Bilder, die das ausgeräumte Innenleben von Fahrzeugen jeglicher Art zeigen. Hier das Foto der Bundespolizei Duderstadt. © Sebastian Grafe/Bundespolizei/dpa

Zeigen, was man bei der Arbeit alles dabei hat. In übersichtlicher Geometrie. Aus der Vogelperspektive. Die „Tetris Challenge“ erobert das Netz – und ist in Dortmund angekommen. Unter #tetrischallenge präsentieren Feuerwehrleute, Sanitäter und Soldaten fein säuberlich sortiert, was sie täglich für ihre Einsätze brauchen.

Aus der Vogelperspektive ergibt das in den meisten Fällen beeindruckende Bilder, die an den legendären Spieleklassiker der Achtziger erinnern, bei dem herunterfliegende Blöcke möglichst platzsparend aufgeschichtet werden müssen.

Klinikum Dortmund kann die „Tetris Challenge“ abhaken

Das Klinikum Dortmund kann seit Montag (21.10.) einen Haken an die Challenge machen. Auf seinen sozialen Kanälen bei Instagram, Facebook und Twitter ist ein Foto zu sehen, das das Arbeitsumfeld eines Operationstechnischen Assistenten, kurz OTA, zeigt.

Zwei Mitarbeiterinnen in Arbeitskleidung liegen zwischen allerhand chirurgischen Klemmen und Zangen und allerhand anderen OP-Utensilien auf dem Boden. Wie der Post verrät, entstand das Bild nach Dienstschluss der beiden im montags nicht genutzten OP der Hautklinik.

Bereits am Dienstagmittag (22.10) hatte das Bild bei Instagram über 1500 Likes. „Das sieht ja abgefahren aus!“, „Coole Idee“ und „Ich liebe die Challenge!!!“, kommentieren die User.

Die Schweizer machen es vor

Die „Tetris Challenge“ hat sich innerhalb weniger Wochen von einem Post der Kantonspolizei Zürich zu einem weltweiten Phänomen entwickelt. Am 1. September hatte sie auf Instagram ein Luftbild eines leer geräumten Einsatzautos mit zwei Beamten und sämtlichem Equipment veröffentlicht: „Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, was sich alles in einem Patrouillenwagen der Verkehrspolizei befindet – voilà.“

Längst sind Food- und Beauty-Blogger auf den Trend aufgesprungen und inszenieren ihre Fotos säuberlich geordnet. Mittlerweile findet man unter dem Hashtag über 20.000 Bilder.

Weitere Bilder sollen Ausbildungsberufe vorstellen

Das Klinikum Dortmund kündigt weitere Bilder in übersichtlicher Geometrie an: In loser Folge sollen alle zehn Ausbildungsberufe im Klinikum als Tetris-Bild dargestellt werden. Damit verweist das Klinikum Dortmund auf seine Karriere-Seite www.klinikumdo.de/karriere. Offenbar ist man auf der Suche nach Auszubildenden.

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