Autofreier Wall

Viel Lob für autofreies „Festiwall“: Macht die Stadt Dortmund das nochmal?

Viel Lob gab es für das „Festiwall“ auf dem für Autos gesperrten Ost- und Schwanenwall am 12. Juni. Viele Gäste wünschen sich eine Wiederholung. Das sagt Oberbürgermeister Thomas Westphal dazu.
Gibt es eine Wiederholung des "Festiwalls"? Oberbürgermeister Thomas Westphal spricht von einer guten Idee. © Schaper

Rund 17.000 Besucherinnen und Besucher genossen am Sonntag (12.6.) auf dem für Autos gesperrten Wallring das „Festiwall“, mit dem der Abschluss der städtischen Kampagne zu umweltfreundlicher Mobilität gefeiert wurde. An mehreren hundert Tischen wurde gefeiert, gegessen, gesungen und gespielt.

Und die, die da waren, erlebten offensichtlich einen schönen Tag. Denn schon vor dem Ende wurde der Wunsch nach Wiederholung laut. Den hat auch Oberbürgermeister Thomas Westphal gehört. „Ich kann den Wunsch sehr gut nachvollziehen“, sagte der OB, der den Tag am Wall selbst miterlebt hatte, am Dienstag (14.6.) nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands.

Und welche Chancen gibt es auf eine Wiederholung? „Wir prüfen das“, versichert Westphal. „Ich halte die Idee für gut.“

Letztlich dürfte es mit Blick auf die Kosten auch eine Entscheidung der Politik sein, ob ein Fest nach dem Vorbild des „Stilllebens“ aus dem Kulturhauptstadt-Jahr, regelmäßig stattfinden kann, wie Andreas Meißner als städtischer Verkehrsplaner schon am Sonntag deutlich gemacht hatte.

Für das „Festiwall“ konnte die Stadt Geld aus dem EU-Förderprogramm Emissionsfreie Innenstadt nutzen. Allein die Organisation über ein externes Büro kostete rund 250.000 Euro. Dazu waren rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung im Einsatz.

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