Verwirrung um Ruhrallee-Sperrung: Ist die Straße nun dicht oder nicht?

dzBundesstraße 54

Die wichtige Ruhrallee (B54) sollte ab Mittwochabend (2.10.) bis Montag (7.10.) gesperrt werden. Von der B1 aus ist die Straße auch nicht befahrbar. Trotzdem kommen Autos durch.

Dortmund

, 03.10.2019, 13:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf der B1 von Bochum kommend weist ein Schild darauf hin, dass die Ruhrallee (B54) Richtung Innenstadt von Mittwochabend (2.10.) bis Montagfrüh (7.10.) gesperrt sei. Autofahrer sollen eine Umleitung fahren. Die Auffahrt von der B1 auf die Straße ist tatsächlich auch gesperrt.

Verwirrung um Ruhrallee-Sperrung: Ist die Straße nun dicht oder nicht?

Die Auffahrt von der B1 auf die Ruhrallee ist gesperrt. © Thießen

Doch auf dem angeblich von der Sperrung betroffenen Teilstück der B54 sieht es schon ganz anders aus (Stand: 3.10., 11.30 Uhr). Denn das ist in beide Richtungen befahrbar.

Zwar sind die beiden Geradeaus-Spuren in Richtung Innenstadt von Baustellenzäunen versperrt. Rechts vorbeifahren kann man auf der Abbiegerspur trotzdem und kommt ein paar Meter weiter problemlos an den Zäunen vorbei, um über die B54 in die Innenstadt zu kommen. Von Brückenkontrollen war vor Ort auch nichts zu sehen.

Verwirrung um Ruhrallee-Sperrung: Ist die Straße nun dicht oder nicht?

Von einer Sperrung ist hier nichts zu sehen. © Thießen

Ob der Bereich doch noch komplett gesperrt wird, ist unklar. Die Pressestelle der Stadtverwaltung war am Feiertag telefonisch niemand zu erreichen.

Ursprünglich sollte die Ruhrallee stadteinwärts von der B1 bis zur Landgrafenstraße gesperrt werden. Die zunächst geplanten, dortigen Asphaltarbeiten mussten wegen der schlechten Wetterprognose zwar verschoben werden.

Doch laut Pressesprecher Christian Schön müsse die Ruhrallee auf dem besagten Stück trotzdem gesperrt werden, hieß es am Mittwoch. Grund dafür: Die parallel zu den Asphaltarbeiten geplanten Brückenkontrollen.

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