Unfälle mit E-Scootern: Polizei zieht Bilanz für Dortmund

Verkehr

Die Polizei in NRW zieht Bilanz: Zahlreiche Unfälle mit E-Scootern hat es in den vergangenen Monaten gegeben. Dortmund nimmt offenbar eine Sonderrolle ein.

Dortmund

, 12.09.2019, 08:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unfälle mit E-Scootern: Polizei zieht Bilanz für Dortmund

Die E-Scooter gehören in Dortmund immer mehr zum Stadtbild. © Stephan Schuetze

Während es in Köln und Düsseldorf viele Unfälle mit E-Scootern gibt, ist es in Dortmund vergleichsweise ruhig.

Bis Donnerstag (12.9.) zählte die Polizei lediglich neun Unfälle in Dortmund mit drei leicht Verletzten, drei davon mit Sachschaden. „E-Scooter haben sich innerhalb kürzester Zeit in das Stadtbild eingefügt – bislang ohne dass gravierende Probleme eingetreten sind“, so der Leiter der Direktion Verkehr, der leitende Polizeidirektor (LPD) Ralf Ziegler in einer Pressemitteilung.

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Anfang Juli war der Anbieter Circ in Dortmund zunächst mit 100 Rollern gestartet, erweitert seine Flotte jedoch ständig. Seit Anfang September gibt es mit Lime einen weitereren Anbieter in Dortmund.

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In Köln zählte die Polizei seit Mitte Juni mindestens 55 Verkehrsunfälle mit E-Rollern. 51 davon verursachten die Fahrer der Elektrokleinstfahrzeuge selbst. Bei etwa jedem Dritten war Alkohol im Spiel. Allerdings gibt es in der Domstadt auch rund 3500 E-Scooter.

Düsseldorf stuft E-Scooter als „Sondernutzung“ ein

In Düsseldorf fahren rund 1300 Scooter durch die Stadt - 21 Unfälle hat es hier bislang gegeben. Drei Menschen wurden dabei schwer verletzt. Die Landeshauptstadt will demnächst das Fahren auf Friedhöfen, in Fußgängerzonen und auf Spielplätzen explizit untersagen und stuft E-Scooter als Sondernutzung ein.

Mit dpa

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