Elf Corona-Fälle an einem Tag bei Reiserückkehrern aus Dortmund

Corona-Pandemie

Mehr als die Hälfte der neuen Corona-Infektionsfälle unter Dortmundern, die am Dienstag positiv getestet wurden, sind Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Das Gesundheitsamt hat reagiert.

Dortmund

, 28.07.2020, 18:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Reiserückkehrer sind für gut die Hälfte der Corona-Neuinfektionen in Dortmund verantwortlich.

Ein Corona-Test am Flughafen Düsseldorf © dpa

Von den 21 positiv auf das Coronavirus Getesteten, die die Stadt Dortmund am Dienstag (28.7.) gemeldet hat, handelt es sich in elf Fällen um Reiserückkehrer aus Risikogebieten – sechs aus dem Kosovo und fünf aus der Türkei.

Die Betroffenen wurden nach ihrer gestrigen Landung direkt vor Ort an den Flughäfen Düsseldorf und Dortmund getestet und die positiven Ergebnisse dem Gesundheitsamt Dortmund durchgegeben, teilt die Stadt mit.

Daraufhin leitete das Gesundheitsamt unverzüglich mit intensiver Unterstützung des Krisenstabs vom Dortmunder Flughafen die Umgebungsuntersuchungen ein.

Testzentrum für Rückkehrer auf dem Landweg

„Wie zu erwarten war, zeigt sich hier, dass durch Rückreisende aus Risikogebieten ein erhebliches Risiko besteht, unerkannte Covid-19-Infektionen nach Deutschland einzuschleppen“, erläuterte der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Frank Renken. Das Testangebot an den Flughäfen werde noch in dieser Woche durch ein Testzentrum der Stadt Dortmund in der Nordstadt ergänzt.

Dort sollen Testungen für Reiserückkehrer ermöglicht werden, die auf dem Landweg nach Dortmund gekommen sind oder sich erst verspätet entscheiden, sich doch noch testen zu lassen. Auch diese Testungen, so Renken, würden für Reiserückkehrer kostenlos angeboten.

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