Über dem neuen Teehaus im Westfalenpark weht der Richtkranz

Westfalenpark

Der Westfalenpark hat wieder ein asiatisches Teehaus. Am Dienstag wurde für das Bauwerk im ostasiatischen Garten des Parks Richtfest gefeiert - und auch ein Blick in die Zukunft geworfen.

Dortmund

, 03.09.2019, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Über dem neuen Teehaus im Westfalenpark weht der Richtkranz

Zimmerer Oliver Liebeck (links) sprach den Richtspruch für das neue asiatische Teehaus im Westfalenpark. © Oliver Volmerich

Es ist erst einmal nur eine nackte Holzkonstruktion. Aber die entführt mit ihrem geschwungenen Dach schon ohne Deko in asiatische Gefilde. „Viele Leute kennen noch das alte japanische Teehaus aus der Zeit der Bundesgartenschau 1959“, blickte Bernd Wenske vom Vorstand des Freundeskreises Westfalenpark beim Richtfest für das neue Teehaus zurück.

Vor fünf Jahren musste das alte Gebäude wegen Baufälligkeit abgerissen werden - und wurde von vielen Parkbesuchern vermisst. Vor zweieinhalb Jahren schmiedete deshalb der Freundeskreis Westfalenpark Pläne für einen Nachfolgebau.

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Der ist jetzt realisiert. Nach einem Entwurf des Dortmunder Architekten Andreas Hanke vom Büro Stadtbildplanung entstand bei der Schwerter Holzbaufirma Timbercraft ein Holzbau im asiatischen Stil, der nun an Stelle des Vorgängerbaus im Westfalenpark aufgebaut wurde. „Das ist ein kleines Wunderwerk, weit und breit einzigartig“, schwärmte Wense. „Das neue Teehaus wird sehr viel länger halten als das alte stand“, versprach Timbercraft-Baumeister Oliver Liebeck in seinem Richtspruch.

Die Holzkonstruktion wird nun noch in Rot- und Goldtönen gestrichen, das Dach mit Ziegeln aus China eingedeckt. Im Oktober soll dann Eröffnung gefeiert werden.

Das neue Teehaus ist als offener Pavillon angelegt, erläuterte Wenske. „Es soll ein Ort der Ruhe und Stille sein.“ Parkbesucher sollen sich hier auch bei Regen und Gewitter unterstellen können“, kündigte Wenske an. Für das Lichterfest 2019 kommt es leider etwas zu spät.

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