Der U-Turm reagiert auf die Corona-Krise

Coronavirus

Auch der U-Turm meldet sich in der Corona-Krise zu Wort: Adolf Winkelmann hat als Schöpfer der „Fliegenden Bilder“ zur Forderung, soziale Kontakte einzuschränken, eine klare Botschaft.

Dortmund

, 16.03.2020, 20:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Bitte Abstand halten“ heißt es auf den „Fliegenden Bildern“ am U-Turm.

„Bitte Abstand halten“ heißt es auf den „Fliegenden Bildern“ am U-Turm. © Winkelmann

Zehn Jahre alt werden die „Fliegenden Bilder“ von Regisseur Adolf Winkelmann am Dortmunder U im Mai. Und sie sind inzwischen ein echtes Wahrzeichen für Dortmund geworden.

Das liegt auch daran, dass der Schöpfer der Videoinstallation an der Krone des U-Turms immer wieder auf aktuelle Ereignisse reagiert. Die „Fliegenden Bilder“ beziehen Position gegen Nazis, zeigen Flagge für Europa, begrüßten die Gäste zum Evangelischen Kirchentag in Dortmund oder reagieren auf aktuelle politische Ereignisse.

Magnete, die sich abstoßen

Jetzt gibt es auch eine Botschaft zum U-Turm: „Bitte Abstand halten“ verkünden Schilder, die sich aufeinander zu bewegen, um dann kurz vor dem direkten Kontakt zurückzuweichen. So soll die Aufforderung, bei Kontakten mit anderen Menschen Vorsicht walten zu lassen, um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden, deutlich gemacht werden, erklärt Adolf Winkelmann.

Die Idee dazu hat sich über Tage entwickelt, erzählt der Regisseur. Und dabei half auch der Physik-Unterricht, den er zurzeit seinem in Köln lebenden Enkel gibt. „Da ging es zuletzt um Magnete, die sich abstoßen“, erklärt Winkelmann.

Auch der 73-Jährige achtet dabei notgedrungen darauf, Abstand zu halten. Enkel und Großvater tauschen sich zurzeit per Skype aus.

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Die „Fliegenden Bilder“ auf dem U-Turm sind inzwischen ein Wahrzeichen der Stadt. Erfinder Adolf Winkelmann erklärt jetzt, wie sie auf den Turm kamen - auf eine ganz besondere Weise. Von Oliver Volmerich

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