Tierfreunde helfen dem Dortmunder Zoo durch die Corona-Pandemie

Patenschaften im Zoo

Allein im April wurden 600 Patenschaften für die tierischen Bewohner im Dortmunder Zoo abgeschlossen – mehr als sonst in einem Jahr. Es gibt aber noch einige Tiere, die keine Paten haben.

Dortmund

22.05.2020, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der kleine Ameisenbär Hugo hat noch keinen Futter-Paten.

Der kleine Ameisenbär Hugo hat noch keinen Futter-Paten. © Marcel Stawinoga

Der Zoo Dortmund musste aufgrund der Corona-Pandemie für knapp zwei Monate schließen. Damit fehlten auch die Einnahmen, die die Zoo-Besucher eingebracht hätten.

Das ist ein Problem, denn vor allem die Kosten fürs Futter der rund 1.500 tierischen Bewohner bleiben weiterhin bestehen und werden nicht gedeckt.

600 Patenschaften im April

Abhilfe schafften die Patenschaften, die kurzerhand vom Dortmunder Zoo angeboten wurden. Damit konnten Tierfreunde die Futterkosten für einen oder mehrere Zoobewohner übernehmen. „Eine große Unterstützung“, heißt es in einer Pressemitteilung des Zoos.

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Im April hätten sich allein 600 Futter-Paten gemeldet. Das seien mehr „als sonst in einem ganzen Jahr“. Von dieser Solidarität sei man überwältigt, so Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter. Er bedankt sich, die Patenschaften, aber auch Spenden, die den Zoo erreicht haben, seien eine große Hilfe und Motivation.

Auch für Stachelschwein Barry wurde noch keine Patenschaften übernommen.

Auch für Stachelschwein Barry wurde noch keine Patenschaften übernommen. © Marcel Stawinoga

Die beliebten Erdmännchen sollen allein 150 Paten bekommen haben. Allerdings gebe es auch Tiere, die keine Paten haben. Das sind zum Beispiel die Weißschwanz-Stachelschweine Barry und Rita oder der Ameisenbär Hugo.

Das bedeute aber nicht, dass die patenlosen Tiere hungern müssen: Der gesamte Betrag der Patenschaften, „der ausschließlich für Futterkosten verwendet“ werde, werde gerecht aufgeteilt.

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