Sturm-Fazit: Feuerwehr musste zu Dutzenden Einsätzen ausrücken

Regen und Hagel

Die Feuerwehr hatte am Dienstag alle Hände voll zu tun. Vor allem im Süden der Stadt war wegen eines Unwetters viel los - die Einsatzkräfte mussten vor allem mit Sägen und Pumpen ausrücken.

Dortmund

, 12.08.2020, 08:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Armdicke Äste fielen am Dienstag auf einer Strecke von rund einem Kilometer auf die Wittbräucker Straße.

Armdicke Äste fielen am Dienstag auf einer Strecke von rund einem Kilometer auf die Wittbräucker Straße. © Jörg Bauerfeld

Um kurz vor 15 Uhr ging es am Dienstag los. Mit dem Unwetter, das vor allem über den Dortmunder Süden hinweg zog und dort Starkregen und Hagel mitbrachte, war die Feuerwehr für mehrere Stunden durchgängig beschäftigt.

„Wir hatten bis zum Abend circa 40 Einsätze“, sagt Feuerwehrsprecher Oliver Körner auf Anfrage am Mittwochmorgen. Erst ab 21 Uhr sei es ruhiger geworden.

In der Zwischenzeit waren die wohl am meisten eingesetzten Werkzeuge und Hilfsmittel der Einsatzkräfte vor allem Sägen, Drehleitern und Pumpen. Denn bei den Einsätzen ging es in erster Linie um umgestürzte Bäume, herabgefallene Dachziegel und vollgelaufene Keller oder Abläufe. Sieben Mal musste die Feuerwehr mit der Pumpe ausrücken, so Körner.

Die Nacht war für die Feuerwehr ruhiger

Syburg, Lücklemberg oder Bittermark waren die Stadtteile, in denen besonders viel los gewesen ist. So war beispielsweise ein langes Stück der Wittbräucker Straße von dicken Ästen übersät, eine Birke versperrte den Zugang zum Einkaufszentrum auf dem Höchsten.

Den letzten unwetterbedingten Einsatz habe die Feuerwehr am Dienstagabend um 21.40 Uhr abgeschlossen. Danach wurde es ruhiger - die Einsatzkräfte mussten bis zum Morgen nur noch zwei Mal ausrücken.

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