Stadtspitze will um Caterpillar-Arbeitsplätze in Dorstfeld kämpfen

Drohende Werksschließung

Die Stadt will sich mit dem drohenden Aus für das Caterpillar-Werk in Dortmund-Dorstfeld nicht abfinden. Sie will einen Rettungsversuch für die 650 Arbeitsplätze starten.

Dortmund, Dorstfeld

, 11.03.2020, 07:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zur Einweihung der Caterpillar-Straße im Mai 2017 besuchte Oberbürgermeister Ullrich Sierau (Mitte) das Werk in Dorstfeld.

Zur Einweihung der Caterpillar-Straße im Mai 2017 besuchte Oberbürgermeister Ullrich Sierau (Mitte) das Werk in Dorstfeld. © Stephan Schütze

Nicht nur die betroffenen rund 650 Mitarbeiter, auch die Stadt wurde von der Ankündigung des US-Konzerns Caterpillar, die Werke in Lünen und Dortmund-Dorstfeld zu schließen, kalt erwischt.

Während das Werk in Lünen, in dem Bergbau-Maschinen für den Untertagebetrieb produziert werden, schon länger zur Disposition stand, gelte die Produktion von Großhydraulik-Baggern in Dorstfeld als profitabel, stellte Wirtschaftsförderungs-Chef Thomas Westphal fest. Auch er erinnerte daran, dass in das Werk in Dorstfeld in den vergangenen Jahren kräftig investiert worden und die Produktivität erhöht worden sei.

Kampf um Arbeitsplätze

In Zusammenarbeit mit dem NRW-Wirtschaftsministerium und der Gewerkschaft wolle man sich deshalb bei Caterpillar dafür einsetzen, die Entscheidung zu überdenken, kündigte Westphal am Dienstag (10.3.) nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands an.

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„Da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen“, zeigte sich Westphal überzeugt. „Wir wollen in Richtung USA dafür kämpfen, dass die Produktion in Dortmund in einem profitablen und produktiven Werk erhalten bleibt.“

“Wir wollen dafür kämpfen, dass die Arbeitsplätze an dem traditionellen Standort bleiben“, sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

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