St.-Johannes-Hospital in Dortmund verschiebt wegen des Coronavirus erste Behandlungen

Vorsichtsmaßnahme

Das St.-Johannes-Hospital in Dortmund reagiert auf die aktuelle Situation und verschiebt erste planbare Behandlungen. Das dient vor allem dem Schutz von Risikogruppen.

Dortmund

, 18.03.2020, 18:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das St.-Johannes-Hospital verschiebt bestimmte Behandlungen, um benötigte Intensivkapazitäten vorhalten zu können.

Das St.-Johannes-Hospital verschiebt bestimmte Behandlungen, um benötigte Intensivkapazitäten vorhalten zu können. © dpa

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Dortmund steigt täglich an. Inbesondere in den Krankenhäusern führt die derzeitige Krise zu einer enormen Belastung. Das St.-Johannes-Hospital hat deshalb nun erste Maßnahmen eingeleitet und planbare Behandlungen verschoben.

Mit diesem Schritt will man nicht nur „eine mögliche weitere Verbreitung des Coronavirus und eine Ansteckung besonders gefährdeter Personengruppen vermeiden“, erklärt Sprecherin Gudula Stroetzel, sondern auch dafür sorgen, „dass im Notfall ausreichende Versorgungskapazitäten vorgehalten werden können.“

Schwererkrankte sollen bestmöglich versorgt werden

Es würden allerdings nur planbare Behandlungen verschoben werden, die auch zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt werden können. „Wir möchten unsere medizinischen Ressourcen in dieser außergewöhnlichen Situation zielgerichtet einsetzen, um weiterhin Schwererkrankte bestmöglich zu versorgen und eine Überlastung möglichst zu vermeiden“, unterstreicht Stroetzel.

Unterdessen gelten beispielsweise in den vier zum Klinikum Westfalen zählenden Krankenhäuser generelle Besuchsverbote. Ausnahmen sollen nur in seltenen Fällen möglich sein. Auch im St.-Johannes-Hospital, dem Elisabeth-Krankenhaus und dem Marien-Hospital sind die Besuchszeiten eingeschränkt worden.

Lesen Sie jetzt
Meistgelesen