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Sprengstoff-Experten vor Ort: Hauptbahnhof Dortmund nach Sperrung wieder frei

Der Hauptbahnhof Dortmund ist am Dienstagnachmittag teilweise gesperrt gewesen. Ein kleines Päckchen sorgte für einen großen Polizeieinsatz. Ein Entschärfungsteam rückte an.
In einem speziellen Schutzanzug nähern sich die Fachleute dem möglicherweise gefährlichen Gegenstand im Hauptbahnhof Dortmund.
In einem speziellen Schutzanzug nähern sich die Fachleute dem möglicherweise gefährlichen Gegenstand im Hauptbahnhof Dortmund. © Oliver Schaper

Der Hauptbahnhof Dortmund ist am Dienstagnachmittag (18.1.) stundenlang teilweise gesperrt gewesen. Ein verdächtiger Gegenstand ist gefunden worden – auf Durchsagen hin hat sich kein Besitzer gemeldet. Kurz vor 16.30 Uhr gab es dann Entwarnung und alle Bereiche konnten wieder betreten werden.

Der Fundort ist abgesperrt worden

Der Fundort war weiträumig abgesperrt, der Haupteingang am Königswall konnte nicht genutzt werden. Zahlreiche Fahrgäste standen am Nachmittag wartend vor der Absperrung.

Vom Nordeingang am Busbahnhof aus waren einige Züge jedoch erreichbar. Nur die Gleise bis einschließlich Nummer 16 sind von der Sperrung betroffen gewesen.

Zur Begutachtung der Tasche, die in einem Schließfach zwischen Eingangshalle und U-Bahn-Passage gefunden wurde, ist ein Entschärfer-Team angefordert worden, das am Nachmittag vor Ort eintraf. Die Schließfächer werden regelmäßig geöffnet, wenn sie etwa zwei Wochen lang nicht genutzt worden sind, wie Bundespolizei-Sprecherin Anne Rohde erklärte.

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Hauptbahnhof Dortmund teilweise gesperrt

Mit einem Roboter wurde der Gegenstand untersucht. Laut Rohde handelte es sich um ein kleines Päckchen, dessen Inhalt nicht ersichtlich gewesen sei. „Es handelt sich aber nicht um einen gefährlichen Gegenstand, wie es zunächst befürchtet worden war“, so Rohde.

Vielmehr habe sich ein normaler Alltagsgegenstand in dem Päckchen befunden. Näher beschreiben möchte sie ihn aber nicht, um keine Hinweise zu geben, was für Dinge so große Polizeieinsätze auslösen können.

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