Sperrung der Ruhrallee stadteinwärts: Darum kommt man hier trotzdem durch

dzBundesstraße 54

Ist die Ruhrallee nun auf einem Teilstück Richtung Dortmunder Innenstadt gesperrt oder nicht? Eigentlich schon, doch es hat sich – entgegen der Ankündigungen – ein Schlupfloch aufgetan.

Dortmund

, 04.10.2019, 15:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die für Dortmund wichtige Verkehrsader Ruhrallee (B54) sollte eigentlich bis Montag (7. Oktober) zunächst wegen Asphaltarbeiten, dann wegen Brückenkontrollen gesperrt werden. Wurde sie auch. Trotzdem kommt man durch das von der Sperrung betroffene Teilstück stadteinwärts von der B1 bis zur Landgrafenstraße. Und das in beiden Fahrtrichtungen.

Denn abgesperrt sind nur die beiden Geradeaus-Spuren in Richtung Innenstadt. Die Abbiegespur ist frei. Auf ihr kommt man an den Absperrzäunen vorbei, um über die B54 in die Innenstadt zu gelangen.

Verkehrsbehinderung möglichst gering halten

Denn während der laufenden Brückenarbeiten, so das Tiefbauamt auf Anfrage, habe man vor Ort festgestellt, dass eine Verkehrsführung stadteinwärts über die Abbiegespur in Höhe des Brückenbauwerks möglich ist. Um die Verkehrsbehinderung möglichst gering zu halten, sei die „verkehrliche Anordnung“ angepasst worden. Die Beschilderung vor Ort werde ebenfalls noch geändert.

Die Sperrung der B1-Auffahrt auf die Ruhrallee bleibt aber bestehen. Grund ist ein Engpass im Kreuzungsbereich mit der B54. Ohne die Sperrung bestehe Kollisionsgefahr zwischen den Verkehrsteilnehmern, so das Tiefbauamt.

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