Sonntagsgeschäft erreicht nicht den Super-Samstag

Verkaufsoffener Sonntag

Der Handel ist mit dem verkaufsoffenen Sonntag am 1. Advent im Großen und Ganzen zufrieden. Wie sehr, hängt aber von der jeweiligen Lage ab.

Dortmund

, 02.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Sonntagsgeschäft erreicht nicht den Super-Samstag

In den meisten der zentralen City-Parkhäuser gab es am Sonntag sogar noch freie Plätze. © Oliver Schaper

Das trübe Wetter am verkaufsoffenen Sonntag (2.12.) hatte auch einen Vorteil: Im ganztägigen Dämmerlicht kam sofort adventliche Stimmung auf. Begleitet von Trompetenklängen zog es die Besucher auf den Weihnachtsmarkt. Dort schmeckten Bratwurst, Ofenkartoffeln und Glühwein auch bei satten Plus-Temperaturen. Viele hatten beim Zwischenstopp an den Verpflegungsständen bereits die ersten Tüten mit Weihnachtsgeschenken oder Winterkleidung am Handgelenk.

„Es war viel los in der Stadt“, sagt Axel Schroeder, stellvertretender Vorsitzender des City-Rings. Ein bisschen Nieselregen würde die Besucher nicht abhalten. „Solange es nicht in Strömen regnet.“

Hauptstrom führte wie immer über den Westenhellweg

Einige Geschäftsleute meinten aber schon einen etwas geringeren Andrang auszumachen: „Für einen verkaufsoffenen Sonntag ist es nicht besonders voll“, sagte ein Verkäufer beim Herrenausstatter Anson’s am oberen Westenhellweg. Wobei der Laden zu dem Zeitpunkt nicht schlecht besucht war. Und auch auf dem Westenhellweg davor ist eine Menge los.

„Im Großen und Ganzen zufrieden“, sei der Handel, sagt Schroeder nach einem Rundruf unter Kollegen. Besonders gut gingen Adventartikel, kleine Geschenke und Süßigkeiten, aber auch Kleidung und Elektronik.

Gemessen am rappelvollen Samstag aber fiel der Sonntag etwas ab. Vor allem in den Nebenstraßen war weniger los als erhofft, ergänzt City-Ring-Vorsitzender Dirk Rutenhofer. Inhaber kleinerer Läden hätten sogar eher geschlossen und seien selbst auf den Weihnachtsmarkt gegangen.

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