Fußballhalle „Soccer World“ in Dortmund ist dicht - aber es gibt schon Folgepläne

dzFreizeit

Die beliebte Fußballhalle „Soccer World“ hat geschlossen. Eine Investorin hat die Anlage übernommen. Sie will sie mit einem neuen Konzept wieder eröffnen.

Dortmund

, 21.12.2019, 06:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die „Soccer World“ in Dortmund gibt es nicht mehr. Am 17. Dezember gab es in der beliebten Fußball-Halle die letzte Veranstaltung. Auf der Facebook-Seite der Soccer World steht jetzt „Dauerhaft geschlossen“. Die auf der Website genannte Telefonnummer funktioniert nicht.

Doch lange geschlossen bleiben soll die Halle nicht. Anstelle der „Soccer World“ soll bald ein neues Sport- und Freizeitzentrum entstehen. Die Investorin Susanna Freundlieb übernimmt zum Jahreswechsel. Bis zur Neueröffnung kann es aber noch etwas dauern.

Neueröffnung im Sommer

Aktuell werde die Fußballhalle ausgeräumt. Dann sollen auch direkt die Renovierungsmaßnahmen starten, so Susanna Freundlieb. Wenn alles gut geht, soll das neue Freizeitzentrum unter dem Namen „One.Two-Center“ im Sommer eröffnen. "Die Halle wäre abgerissen worden, wenn wir nicht hineingegangen wären."

Der Fokus soll in Zukunft weiter auf dem Fußball liegen. Fünf Fußballplätze seien in der Halle vorgesehen, zwei weitere draußen. Außerdem sollen zwei kleinere Fußballcourts und ein „Käfig“ entstehen.

Weitere Sportarten im Angebot

Die neue Betreiberin will das Angebot des „One.Two-Centers“ auch breiter aufstellen. So soll zum Beispiel auch Paddel-Tennis angeboten werden. „Jürgen Klopp und Thomas Tuchel haben ihre Spieler häufiger Paddel-Tennis spielen lassen. Davon haben wir uns inspirieren lassen“, sagt Susanna Freundlieb.

Außerdem soll ein sogenannter „Multicourt-Platz“ entstehen. Der spezielle Bodenbelag, ein härterer Kunstrasen, soll andere Hallensportarten ermöglichen: Basketball, Handball, Badminton, Volleyball und so weiter.

Fußballschule mit bekanntem Trainer

An die neue Freizeitanlage soll auch eine Fußballschule mit besonderem Konzept angeschlossen sein: „Wir wollen eine Trainerausbildung anbieten, die das Kind ganzheitlich in den Blick nimmt", sagt Susanne Freundlieb.

Dafür hat sie Mike Kollenda ins Boot geholt. Der Vorsitzende der SF Brackel 61 ist in der Dortmunder Fußballwelt bekannt. In Brackel führt er unter anderem als Trainer der „Fußballzwerge" die jüngsten Mitglieder des Vereins spielerisch an den Fußball heran.

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„Mike ist ein Sechser im Lotto", sagt Susanne Freundlieb über ihn. „Häufig ist das Fußballtraining nicht kindgerecht genug. Der Wettbewerbsgedanke steht oft zu sehr im Vordergrund." Das soll in der Fußballschule des „One.Two-Centers“ anders sein.

Einen Eventbereich, in dem Fußball übertragen wird, soll es in der neuen Freizeitanlage auch wieder geben. Und auch Kindergeburtstage könnten dort wieder gefeiert werden, so Susanne Freundlieb. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Projektes: onetwo.center.

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