So zufrieden sind die Dortmunder mit ihrer Stadt: Hier sind die Tops - und Flops

Bürgerbefragung

Wie zufrieden sind die Dortmunder mit ihrer Lebensqualität und den öffentlichen Einrichtungen? Das hat die Stadtverwaltung 8000 Bürger gefragt. Wir präsentieren drei Tops und drei Flops.

Dortmund

, 12.06.2019 / Lesedauer: 2 min
So zufrieden sind die Dortmunder mit ihrer Stadt: Hier sind die Tops - und Flops

Eine gesperrte Toilette an der Haltestelle am Stadtgarten im Jahr 2016 © Stephan Schütze

Wie lebt es sich in Dortmund und wo muss sich was tun? Das wollte die Dortmunder Stadtverwaltung im Dezember 2018 von rund 8000 Dortmundern wissen. Die Befragten konnten ihre Zufriedenheit mit der Lebensqualität, Sicherheit, Kulturangeboten und anderen öffentlichen Einrichtungen in Schulnoten bewerten.

Womit die Dortmunder zufrieden und unzufrieden sind

Am zufriedensten sind die Dortmunder demnach mit den Einkaufsmöglichkeiten (durchschnittliche Note: 2,15), gefolgt von der Sicherheit tagsüber (2,37) und dem Angebot an Krankenhäusern (2,44).

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Am unzufriedensten sind die Dortmunder mit den öffentlichen Toiletten. Sie belegen die beiden letzten Plätze im Zufriedenheits-Ranking. Die Dortmunderinnen und Dortmunder finden, dass sie schlecht erreichbar (Note 4,57) und nicht sauber sind (Note 4,45). Ebenfalls unzufrieden sind die Dortmunder mit dem Straußenbau und dem Straßenzustand (4,34).

Lebensqualität und Zukunft

Die allgemeine Lebensqualität im Jahr 2018 bewerten die Befragten mit der durchschnittlichen Schulnote 3,12. Die Lebensqualität im eigenen Wohnviertel finden sie mit 2,76 im Durchschnitt etwas besser.

Der BLick in die Zukunft fällt ausgewogen aus: 22 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich die Lebensbedingungen „eher verbessern“ werden, 26 Prozent glauben an eine Verschlechterung und 42 Prozent daran, dass sich nicht ändert.

Zur Methode

Befragt wurden 8.000 Dortmunder Bürgerinnen und Bürger im Alter zwischen 16 und 80 Jahren. Sie wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Von den Befragten haben rund 37 Prozent ausgefüllte Fragebögen zurückgeliefert. Befragte mit ausländischer Staatsangehörigkeit, jüngere Befragte (18 bis 29 Jahre) und Befragte aus dem Stadtbezirk Innenstadt-Nord sind dabei unterrepräsentiert.
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