Security und neue Regeln für den Dortmunder Wochenmarkt

Coronavirus

Nachdem es auf dem Wochenmarkt in der Dortmunder City teilweise zu Gedränge kam, gelten neue Regeln. Viel mehr Maßnahmen als bisher bekannt, werden sofort umgesetzt – und es gibt Security.

Dortmund

, 07.04.2020, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Hansaplatz in Dortmund

Ein ganzes Maßnahmenpaket soll vor allem am Ostersamstag den zu erwartenden Besucheransturm auf dem Wochenmarkt regeln. Auch ein Sicherheitsdienst soll gewährleisten, dass das Abstandhalten eingehalten wird. © (A) Blossey

Viel zu eng wurde es am vergangenen Samstag (4.4.) auf dem Wochenmarkt in der Dortmunder Innenstadt. Das in der Corona-Krise vorgeschriebene Abstandhalten war oftmals kaum möglich.

Die Marktbeschicker und die Stadtverwaltung haben darauf umgehend reagiert und ein Maßnahmenpaket erarbeitet. Die neuen Regeln gelten schon für den nächsten Wochenmarkt am Mittwoch (8.4.).

In einer offiziellen Mitteilung der Stadtverwaltung werden folgende Maßnahmen aufgeführt, die die Publikumsströme auf dem Hansamarkt entzerren sollen:

  • Verlagerung von Ständen in die Hansastraße
  • Aufbau von Ständen „Rücken an Rücken“
  • Anbringen von Hinweisschildern und Markierungen zur Einhaltung der Mindestabstände
  • Entfernung zusätzlicher Aufbauten vor den Ständen
  • Verhinderung von Wartezeiten an den beliebten Spargelschälmaschinen durch Benennung konkreter Abholzeitpunkte
  • Zusätzliche Kontrollen durch den kommunalen Ordnungsdienst. Und an den umsatzstarken Tagen (Mittwoch und Samstag vor Ostern) gibt es auch Kontrollen durch Kräfte eines Sicherheitsdienstes und durch eigene Kräfte der Marktbeschicker

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Es wird betont, dass die Maßnahmen vom Ordnungsamt und den Markthändlern gemeinsam vereinbart wurden. Gerade mit Blick auf den Ostersamstag (11.4.) und das weiterhin wohl schöne Wetter wird ein großer Besucherandrang erwartet.

„Im Falle einer Überfüllung müssten zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus in letzter Konsequenz Besucher zurückgewiesen und/oder Stände zeitweise oder dauerhaft geschlossen werden“, kündigt die Stadt an.

Nicht nur die Stoßzeiten nutzen

Um das zu vermeiden, bittet das Ordnungsamt alle Besucher eindringlich darum, eigenverantwortlich auf die nötigen Sicherheitsabstände zu achten, Stoßzeiten zu meiden und auch die Randzeiten der Marktöffnungen (Mittwoch 7 bis 14 Uhr; Samstag 7 bis 15 Uhr) für ihre Einkäufe zu nutzen.

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