Schwierigkeiten bei Matratzen Concord: Mutterfirma plant den Verkauf

Wirtschaft

Der Matratzen-Discounter Matratzen Concord soll verkauft werden. Schuld sind schlechte Umsatzzahlen. Was bedeutet das für die Geschäfte in Dortmund?

Dortmund

von Paula Protzen

, 28.06.2019, 17:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwierigkeiten bei Matratzen Concord: Mutterfirma plant den Verkauf

Matratzen Concord soll verkauft werden. © picture alliance / Oliver Berg/d

Vier Filialen betreibt der Matratzen-Discounter Matratzen Concord in Dortmund. Nun soll der Konzern verkauft werden, wie der niederländische Mutterkonzern Beter Bed Holding am Dienstag (25.6.) mitteilte. Matratzen Concord führt 700 Filialen in Deutschland, dazu kommen 74 in Österreich und 55 in der Schweiz.

Keine Auswirkungen auf Dortmund

Der Verkauf soll erst einmal keine konkreten Auswirkungen auf die Filialen haben. „Um unseren Mitarbeitern langfristig eine Zukunft bei Matratzen Concord zu sichern, werden wir die Abläufe, Kosten und das Filialnetz prüfen“, sagt Geschäftsführer Marc-Derek Schönberger. Das gilt auch für die vier Dortmunder Filialen.

Matratzen Concord erholt sich nicht

Mit einer Umstrukturierung hatte die Beter Bed Holding versucht, wieder wettbewerbsfähiger zu werden. Matratzen Concord verkaufte rund 150 Filialen. In anderen Ländern fruchtet die Maßnahme, doch bei Matratzen Concord sind die Umsätze 2018 trotzdem um acht Prozent zurückgegangen.

Weil sich das auch auf die Liquidität des Mutterkonzerns auswirkt, soll Matratzen Concord nun einen neuen Eigentümer finden. Es soll einige Interessenten geben, mit denen auch schon Verhandlungen geführt wurden. Man stehe aber noch ganz am Anfang, heisst es bei Beter Bed. Der niederländischen De Telegraaf berichtet: „Die Entscheidung wird nicht in der nächsten Zeit fallen.“

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