Schwarzfahrer schließt sich in Zugtoilette ein und schlägt dann um sich

Einsatz der Bundespolizei

Ein Schwarzfahrer hat sich am Donnerstag in einem Zug nach Dortmund auf der Toilette eingeschlossen. Als er sie verlassen sollte, wurde der Mann aggressiv.

Dortmund

03.01.2020, 10:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Weil ein 17-Jähriger am Donnerstagnachmittag (2.1.) offensichtlich einer Fahrkartenkontrolle entgehen wollte, schloss er sich in der Regionalbahn zwischen Lüdenscheid und Dortmund in der Zugtoilette ein.

Wie die Bundespolizei in einer Pressemitteilung schreibt, forderte ein Zugbegleiter den algerischen Staatsangehörigen auf, die Tür zu öffnen. Das tat der Jugendliche auch. Beim Verlassen der Toilette schlug er jedoch sofort mit der Faust gegen den Kopf eines 15-Jährigen, der nahe der Toilettentür stand, und ging anschließend auch den Zugbegleiter an.

Schwarzfahrer wird in Polizeigewahrsam genommen

Beim planmäßigen Halt im Dortmunder Hauptbahnhof konnte der Mann von Mitarbeiter der DB-Sicherheit unmittelbar festgehalten werden. Bundespolizisten nahmen den weiterhin aggressiven 17-Jährigen dann mit zur Wache. Erste Ermittlungen ergaben, dass er sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt.

Es wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und unerlaubten Aufenthaltes im Bundesgebiet gegen den 17-Jährigen eingeleitet. Er wurde später in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Die Bundespolizei teilt mit, dass nach aktuellem Kenntnisstand kein Beteiligter verletzt worden sei.

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