Schon 28 Diebstähle in Serie – Polizei Dortmund warnt vor Fahrraddieben

Tatserie

Ihre Beute sind hochwertige Fahrräder und E-Bikes: Die Dortmunder Polizei warnt vor Fahrraddieben. 28 Diebstähle sind bisher bekannt – alle im gleichen Gebiet.

Sölderholz

22.07.2020, 19:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schon 28 Diebstähle in Serie – Polizei Dortmund warnt vor Fahrraddieben

© dpa

Nach einer Serie von bisher 28 bekanntgewordenen Fahrraddiebstählen warnt die Polizei eindringlich in einer Mitteilung. Die Diebe seien im Dortmunder Süden von der Grenze zu Witten bis hin nach Sölderholz aktiv. Ihre Beute: hochwertige Fahrräder und E-Bikes.

Zumeist in der Nacht beziehungsweise am frühen Morgen seien die Diebe seit Mitte Juni auf Beutezug gewesen. Dabei würden sie fast ausschließlich durch das Aufbrechen elektrischer Garagentore an die Räder kommen. Nach ersten Ermittlungen der Polizei nutzen der oder die Täter oft eigene, ältere Fahrräder, um die Tatorte auszukundschaften und zu erreichen. Dreimal habe die Polizei ein fremdes Fahrrad am Tatort vorgefunden.

Polizei gibt nützliche Tipps

Die Polizei möchte die Dortmunder sensibilisieren und gibt einige Tipps. "Sollten Sie ein verdächtiges Fahrrad finden oder Opfer eines Diebstahls werden und am Tatort ein Rad vorfinden: Dieses könnte möglicherweise ein Tatmittel sein und daher Spuren tragen", heißt es. In diesem Fall würde die Polizei das Fahrrad sicherstellen – anfassen sollte man es nach Möglichkeit nicht.

Zudem weist die Polizei darauf hin, dass Fahrraddiebstähle aus Garagen nicht spontan erfolgen würden. Deshalb bittet die Polizei darum, sich beim Notruf 110 zu melden, wenn sich im Umfeld verdächtige oder auffällige Personen aufhalten würden.

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Zudem sollte laut Polizei ein neues Garagentor mindestens die Widerstandsklasse RC2 für einbruchshemmende Bauteile nach der DIN 1627 besitzen. Gleiches gelte auch für Fenster und weitere Türen. Bei einer Nachrüstung eines Schwingtors gebe es laut Polizei auch einiges zu beachten: So sollte inbesondere auf robuste Beschläge, einen Aufhebelschutz sowie eine Schnapperverriegelung geachtet werden.

Zwar sei bei einem Roll- oder Sektional-Tor mit elektrischem Antrieb vergleichsweise ein recht hoher Einbruchsschutz gewährleistet, dennoch müsse unbedingt darauf geachtet werden, dass das Tor auch tatsächlich abgeriegelt und nicht nur geschlossen sei.

Auch Fahrräder sichern hilft

Handelt es sich beim Garagentor nur um ein mäßig gesichertes, sollte der Fokus laut Polizei auf der Sicherung des Fahrrades liegen: Dies schließe man am besten an einem fest montierten Teil an, zudem sei die Nutzung von GPS-Tracking ratsam.

Weitere Informationen könnten die sicherheitstechnischen Fachberater der Dortmunder Polizei geben. Diese sind werktags zwischen 9 und 12 Uhr sowie 13 und 15 Uhr unter 0231-132-7950 zu erreichen.

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