Rund 200 Kurden bei der Auftaktkundgebung zu täglichen Demos in dieser Woche

An der Reinoldikirche

Die erste von vier Kundgebungen, die Kurden für diese Woche in der City angemeldet haben, ging am Dienstagabend friedlich zu Ende. Eine politische Partei zeigte Solidarität.

Dortmund

, 15.10.2019, 19:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rund 200 Kurden bei der Auftaktkundgebung zu täglichen Demos in dieser Woche

Rund 200 Kurden demonstrierten am Dienstagabend (15. Oktober) an der Nordseite der Reinoldikirche in der Dortmunder City. © Felix Guth

Rund 200 Demonstranten nahmen am Dienstagabend (15. Oktober) an der Auftaktkundgebung von insgesamt vier angemeldeten Kurden-Demonstrationen in Dortmund teil. Bis zum 18. Oktober (Freitag) wollen Kurden täglich in der City an der Nordseite der Reinoldikirche gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien demonstrieren.

Die Dortmunder Linken beteiligten sich aus Solidarität an der Kundgebung, die friedlich verlief. Die Polizei war sehr präsent, Provokationen blieben aus. Es gab Reden und Sprechchöre wie „Deutsche Panzer raus aus Kurdistan“, „Kindermörder Erdogan“ und „Save Rojava“. Auch der Name von PKK-Gründer Öcalan wurde häufiger gerufen.

Jetzt lesen

Nach anderthalb Stunden, gegen 18.45 Uhr, löste sich die Kundgebung schon wieder auf.

Auch in anderen deutschen Städten sind in den kommenden Tagen kurdische Demonstrationen geplant. Eine Reihe großer Demonstrationen, unter anderem in Köln, ist für Samstag (19.10.) angekündigt.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Rote Zahlen

Fußballmuseum: Stadt legt vorsichtshalber schon mal 1,2 Millionen für 2020 zurück

Hellweger Anzeiger Gegnerin für Thomas Westphal

Zwei Frauen als Oberbürgermeister-Kandidatin der CDU im Gespräch

Hellweger Anzeiger Demos in der Nordstadt

Kritik an Polizei: Augenzeugen berichten von Schlagstock-Einsätzen gegen Nazi-Gegner

Meistgelesen