Rocker-Beerdigung auf dem Hauptfriedhof in Dortmund

Trauerfeier

Ungewöhnlicher Anblick am Freitag am Hauptfriedhof Dortmund: Eine Anwohnerin berichtet von Hunderten Rockern, die am Gottesacker unterwegs waren. Jede Menge Motorräder waren vor Ort zu sehen.

Dortmund

, 14.02.2020, 14:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rocker-Beerdigung auf dem Hauptfriedhof in Dortmund

Jede Menge Motorräder waren am Freitag am Hauptfriedhof zu sehen. © Kevin Kindel

Zahlreiche Mitglieder verschiedener Rocker-Clubs, teilweise in Kutten, sind am Freitagmorgen (14.2.) zum Hauptfriedhof Dortmund gefahren. Eine Anwohnerin spricht von Hunderten Personen, die sich gegen 10 Uhr am Gottesacker versammelt haben.

In den Kiosk nahe des Haupteingangs seien immer wieder große Gruppen gekommen, um dort Kaffee zu trinken, berichtet die Frau. Einige Männer in verschiedenen Rockerkutten waren gegen 11.20 Uhr noch vor Ort zu sehen. Einzelne standen oder saßen vereinzelt rund um den Friedhofseingang, als hielten sie Wache.

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Die Polizei hatte einen Streifenwagen vor Ort etwas abseits abgestellt, um die Situation zu beobachten. „Es handelt sich um eine Trauerfeier“, berichtete Polizeisprecherin Cornelia Weigandt auf Anfrage. Ein bekanntes und offensichtlich beliebtes älteres Mitglied einer Rockergruppe sei verstorben und beigesetzt worden.

Motorräder vor der Trauerhalle

Rund 20 Motorräder waren gegen 11.20 Uhr vor der Trauerhalle und rund um den Haupteingang zum Friedhofsgelände abgestellt. Die Trauergemeinde war nicht zu sehen. Die Polizei hatte im Vorfeld „einige Hundert“ Teilnehmer bei der Veranstaltung erwartet. Wie viele Personen schließlich teilgenommen haben, ist nicht offiziell verzeichnet worden. Zwischenfälle sind nicht bekannt.

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