Reinhold Willeke sollte 70.000 Euro zahlen, damit seine Frau nicht ins Gefängnis muss. Es handelte sich um einen Betrugsversuch.
Reinhold Willeke sollte 70.000 Euro zahlen, damit seine Frau nicht ins Gefängnis muss. Es handelte sich um einen Betrugsversuch. © Kevin Kindel
Schock-Anruf bei Dortmunder

Reinhold Willeke (66) lockte Telefon-Betrügerin in die Falle

Schatz, ich habe jemanden totgefahren: Mit einem Schock-Anruf versuchten Telefon-Betrüger, Reinhold Willeke zu überrumpeln. Doch der Dortmunder drehte den Spieß um. Seine Geschichte soll andere warnen.

„Alle, die sagen ‚Wie kann man nur so blöde sein?‘, die können sich einen derart emotionalen Ausnahmezustand überhaupt nicht vorstellen.“ Das sagt Reinhold Willeke, der diesen Ausnahmezustand erlebt hat. Als sein Handy klingelte und seine Frau hektisch schluchzte, sie habe gerade jemanden bei einem Autounfall getötet.

Mitarbeiterin beruhigte und klärte auf

Übergabe im Beisein der Polizei

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Kevin Kindel, geboren 1991 in Dortmund, seit 2009 als Journalist tätig, hat in Bremen und in Schweden Journalistik und Kommunikation studiert.
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