Förderung des Landes

Radschnellweg vor Baustart – Fördergeld soll „ordentlich Rückenwind“ geben

Jetzt ist es offiziell: Das Land hat den Förderbescheid für den ersten Abschnitt des Radschnellwegs Ruhr in Dortmund über 766.000 Euro erteilt. Die reichen aber nur für ein kleines Teilstück.
Die Große-Heim-Straße im Kreuzviertel soll zur Fahrradstraße werden - und damit das erste Teilstück des Radschnellwegs Ruhr in Dortmund. © Oliver Volmerich

Immer wieder verschoben wurde in den vergangenen zwei Jahren der Baustart für den ersten Abschnitt des Radschnellwegs Ruhr (RS1) in Dortmund. Zuletzt wartete man auf den Förderbescheid des Landes. Der ist nun da.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hat den Förderbescheid über die Summe von 766.000 Euro in der vergangenen Woche an Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal überreicht. „Ich bin sicher, dass der RS1 in Dortmund mit unserer Förderung ordentlich Rückenwind bekommt“, sagte Wüst.

Langwierige Planungen

Die hat er auch nötig, weil sich auch die Planung der insgesamt 24 Kilometer langen Strecke des RS1 quer durch Dortmund schwierig gestaltet. Im Planungsamt spricht man inzwischen von einem „Dekadenprojekt“.

Der Anfang ist dabei baulich noch vergleichsweise einfach. Er reicht von der Große Heimstraße bis zur Sonnenstraße östlich der Arneckestraße und ist ganze 1060 Meter lang. Die bestehenden Straßen soll in eine Fahrradstraße verwandelt werden, in der aber Autofahren weiterhin möglich ist.

Der Radschnellweg soll mit gutem Ausbaustandard und einer Breite von vier Metern vor allem Pendlern eine gute Alternative für die Fahrt zur Arbeit bieten.

Der Baustart für den ersten Abschnitt des RS1 ist nun für April 2021 angekündigt.

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