Polizeibekannter Mann (32) zeigt verbotenen Hitlergruß am Hauptbahnhof

Rechtsextremismus

Ein 32-Jähriger hat laut Bundespolizei am Hauptbahnhof den verbotenen Hitlergruß gezeigt. Er war den Beamten bereits zuvor durch ähnliche Handlungen aufgefallen.

Dortmund

15.06.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein 32-jähriger Mann hat am Sonntagabend (14.6.) gegenüber einem Soldaten am Hauptbahnhof den verbotenen Hitlergruß gezeigt. Zudem soll er Dinge gesagt haben, die unter den Straftatbestand der Volksverhetzung fallen. Das berichtet die Bundespolizei.

Gegen 18 Uhr habe sich der Mann im Bahnhof aufgehalten. Laut Zeugenaussagen soll er gegenüber einem uniformierten Soldaten der Bundeswehr den verbotenen Hitlergruß gezeigt und gesagt haben „Kamerad, Heil Hitler“.

Paragraf 86a des Strafgesetzbuches stellt das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen unter Strafe. Darunter fallen auch Kennzeichen der ehemaligen nationalsozialistischen Organisationen. Nach Paragraf 130 kann das Billigen oder Verherrlichen der Gewaltherrschaft des Nationalsozialismus als Volksverhetzung bestraft werden.

Bereits einschlägig polizeibekannt

Auch an zwei Bahnmitarbeiter soll sich der Mann auf ähnliche Weise gewandt haben. Diese haben den Tatverdächtigen daraufhin festgehalten und die Bundespolizei gerufen. Bei einer Überprüfung des Mannes habe sich ergeben, dass er bereits wegen ähnlicher Delikte polizeibekannt war. Ein Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden.

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