Polizei sucht Diebstahlopfer - die vielleicht gar nicht wissen, dass sie Opfer waren

Opfersuche

Normalerweise sucht die Polizei Zeugen - doch nicht in diesem Fall: Dieses Mal geht es um mehrere Diebstahl-Opfer. In allen Fällen wurden Gegenstände aus Autos gestohlen.

Dortmund

18.02.2020, 17:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Polizei Dortmund sucht die Opfer von Diebstahldelikten aus dem Juni 2019. Es wurden jeweils Gegenstände aus Autos geklaut, ohne dass es die Bestohlenen zwingend merkten.

Am 1. Juni 2019 haben zwei Tatverdächtige im Zeitraum von 10.45 bis 15 Uhr aus zwei Autos, einem schwarzen Volvo und einem Citroën, im Bereich von größeren Parkplätzen an der Bornstraße Geldbörsen entwendet. Aus einem Taxi stahlen sie einen Bargeldbetrag, aus einem weiteren Auto eine Brille.

Am 3. Juni machten sie im Bereich derselben Parkplätze unbekannte Beute aus einem Nissan und einem Skoda. Möglicherweise auch noch aus weiteren, bisher unbekannten Autos. Am 18. Juni zwischen 11.30 und 12 Uhr sollen sie zudem im Indupark in Oespel eine Geldbörse aus einem Auto gestohlen haben.

Der Trick der Diebe: Sie blockierten mit einem Störsender die Funkverbindung von Autoschlüsseln, sodass die Autobesitzer zwar glaubten, abgeschlossen zu haben, es aber tatsächlich nicht taten.

Opfer nicht zuzuordnen

Sowohl die Tatorte als auch die Beute hatte die Polizei im Zuge anderer Ermittlungen herausgefunden. Doch die Opfer konnten bisher nicht ausgemacht werden. Denn: Diese haben die Aufbrüche möglicherweise gar nicht bemerkt oder auch als andere Delikte wie etwa Taschendiebstahl gemeldet. Auch ist möglich, dass die Opfer ihre Verluste gar nicht angezeigt haben - in dem Glauben, sie hätten die Gegenstände verlegt oder verloren.

Die Opfer der beschriebenen Taten können sich unter 0231-132-7441 bei der Polizei melden.

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