Noch mehr Nachwuchs im Zoo: Capybara-Babys erkunden das Außengehege

Zoo Dortmund

Einen Tag vor Nashornbaby Willi gab es auch in einem anderen Teil des Zoos Nachwuchs: Zwei Capybara-Babys, die größten Nagetiere der Welt, tapsen nun über die Südamerika-Wiese.

Dortmund

20.01.2020, 13:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Noch mehr Nachwuchs im Zoo: Capybara-Babys erkunden das Außengehege

Die Capybara-Jungtiere erkunden mit ihren Eltern Daniela und Herr von Bödefeld das Außengehege. © Stefanie Schroller / Zoo Dortmund

Noch mehr Nachwuchs im Dortmunder Zoo: Nicht nur Nashorn-Baby Willi entzückt momentan die Besucher. Am 7. Januar, einen Tag vor Willi, brachte Wasserschwein-Dame Daniela zwei Capybaras zur Welt. Papa Herr von Bödefeld (so heißt er wirklich) konnte seinen Nachwuchs durch die Gitterstäbe begrüßen.

Vergangene Woche tappten die Kleinen mit ihren Eltern das erste Mal durch das Außengehege des Zoos. Sie seien sehr aktiv, so der Zoo, und haben auf der Südamerika-Wiese einige ihrer Mitbewohner kennengelernt: Flachlandtapir Fahéj, die mit einem grinsenden Foto zum Internetstar wurde, deren Partner Alex und die großen Ameisenbären begrüßten den Nachwuchs. Auch die Mähnenwölfe im benachbarten Gehege lernten die Jungtiere schon kennen, bewacht von ihrer Mutter.

Capybaras: vegetarische Nager statt Schweine

Auch wenn Capybaras hier in Deutschland unter dem Namen „Wasserschweine“ bekannt sind, sind sie nicht im entferntesten mit den Schweinen verwandt. Mit ihren 130 Zentimetern sind sie die größten Nagetiere der Welt und zudem außerordentlich gute Schwimmer. Im Gegensatz zu Schweinen sind Capybaras reine Vegetarier.

Wenn das Wetter mitspielt, grasen die Jungtiere mit ihren Eltern von nun an regelmäßig auf der Außenanlage. Wenn es draußen nass-kalt ist, bleiben die Tiere aber lieber im Stall.

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