Nicht eins, nicht zwei, sondern drei – Dortmunds erste Neujahrsbabys sind Drillinge

dzNeujahr

Sie kamen früher, als sie sollten. Den Drillingen Liano, Linnea und Liam ist es wohl zu eng geworden. Die Drei wurden kurz nach Mitternacht geboren und sind Dortmunds erste Babys 2020.

Dortmund

, 01.01.2020, 17:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Begrüßung des neuen Jahres mit einem Glas Sekt musste diesmal für Violetta Camilliti und ihren Mann Olinto ausfallen: Dafür konnten sie gleich drei neue Familienmitglieder begrüßen: Liano, Linnea und Liam. Draußen wurde mit Feuerwerk das neue Jahr begrüßt, als die zwei Jungen und das Mädchen um 0.11 Uhr, 0.12 Uhr und 0.14 Uhr das Licht der Welt erblickten.

Die drei Frühchen kamen aufgrund der Risikoschwangerschaft per Kaiserschnitt, zuerst Liano, gefolgt von Linnea und zum Schluss Liam. „Die wollten auf die Welt“, sagt Violetta Camilliti.

Durchschnittlich werden Drillinge zwischen der 30. und 32. Schwangerschaftswoche geboren. Die drei Camillitis kamen in der 29. Schwangerschaftswoche. Alle drei wiegen über 1000 Gramm. „Die beiden Jungen können schon selbstständig atmen, Linnea wird noch künstlich beatmet“, sagt ihre Mutter. Die Kinder liegen im Brutkasten in der Kinderklinik.

In der Silvesternacht ging alles sehr schnell

Direkt nach Weihnachten ging Violetta Camilliti ins Klinikum Dortmund. Auch

wenn sie erst in der 28. Woche ihrer Schwangerschaft war, war klar, dass sie aufgrund vorangegangener Komplikationen im Krankenhaus würde bleiben müssen. Und in der Silvesternacht ging dann auch für eine Drillingsgeburt alles sehr schnell; denn der Geburtstermin war eigentlich für etwas später errechnet.

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Die Kinder hat die 37-Jährige trotz Kaiserschnitts bei Bewusstsein, mit einer sogenannten Periduralanästhesie bekommen. „Das ist besser für die Kinder“, sagt sie, und sie selbst konnte alles miterleben.

„Die Freude überwiegt“

Auch wenn Violetta Camilliti und ihr Mann nicht darauf eingestellt waren, dass es ihr Nachwuchs so eilig haben würde, haben sie vorgesorgt: „Es ist alles bestellt“, sagt Violetta Camilliti. Allerdings müssen die Kinder noch einige Wochen im Krankenhaus bleiben, bis sie nach Hause dürfen.

Im Juli haben die Eltern erfahren, dass ihre Familie fünfköpfig werden würde. In einer solchen Situation treffen Glücksgefühle häufig auf einen Stresszustand. „Ich war schon ein bisschen geschockt,“ sagt die Mutter, „aber die Freude überwiegt.“

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