Stadt Dortmund nennt neue Corona-Zahl und berichtet, wie es mit dem Ansammlungsverbot läuft

Coronavirus

153 Menschen in Dortmund sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert, bilanziert die Stadt Dortmund. Die Verantwortlichen hatten auch einen Blick darauf, wie es mit dem Ansammlungsverbot lief.

21.03.2020, 20:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Klinikum Nord in Dortmund werden Menschen auf das Coronavirus getestet und erhalten bei Bedarf sofort medizinische Versorgung.

Am Klinikum Nord in Dortmund werden Menschen auf das Coronavirus getestet und erhalten bei Bedarf sofort medizinische Versorgung. © Oliver Schaper

Die neue Diagnostikstelle am Klinikum Nord ist am Samstag an den Start gegangen. Hier sollen Menschen auf das Coronavirus getestet werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass sie dort direkt ärztliche Betreuung erhalten.

An Tag 1 sind dort 60 Personen getestet worden, doch viel mehr Menschen waren dort. Laut Pressemitteilung der Stadt Dortmund haben sie wieder nach Hause geschickt werden müssen, weil sie die Kriterien eines Tests nicht erfüllten - etwa, weil sie keine Symptome aufwiesen.

Die Untersuchungsmaterialien seien nur beschränkt verfügbar, heißt es in der Mitteilung, „weshalb die Diagnostik von Gesunden in Dortmund grundsätzlich nicht durchgeführt wird.“

13 weitere Menschen positiv auf Corona getestet

Insgesamt sind am Samstag im Stadtgebiet 13 neue positive Testergebnisse hinzugekommen. Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Dortmund steigt damit auf 153 (Stand: Samstag (21.3., 18.18 Uhr).

Doch wie verhielten sich die Menschen in der Stadt? Nach dem Ansammlungsverbot, dass seit Samstag gilt, dürfen sich nicht mehr als vier Personen draußen beieinanderstehen oder -sitzen.

Große Gruppen fand unser Fotograf nicht, nur Spaziergang, die sichtlich Abstand hielten.

Große Gruppen fand unser Fotograf nicht, nur Spaziergang, die sichtlich Abstand hielten. © Schaper

Die Stadt dazu: „Nach aktuellen Erkenntnissen war die Situation nach Einschätzungen des Ordnungsamts im gesamten Stadtgebiet sehr ruhig und unauffällig. Fast alle Menschen hielten sich an das geltende Ansammlungsverbot.“

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