Corona-Pandemie

Nachfrage zu gering: Uni bläst Corona-Impfaktion ab

Eine verschwindend geringe Zahl an Anmeldungen hatte es für eine Impfaktion an der TU Dortmund gegeben - sie fand dann gar nicht erst statt. Die Uni nennt Gründe für die geringe Resonanz.
Wegen zu geringer Nachfrage ist eine Impfaktion an der TU Dortmund abgesagt worden. © Dieter Menne (Archiv)

Eigentlich war für Mittwoch (28.7.) auf dem Campus der TU Dortmund eine Impfaktion geplant. Doch daraus wurde nichts, denn: Die Aktion sei wegen mangelnder Nachfrage abgesagt worden. Das geht aus einer Meldung der TU Dortmund hervor.

Trotz umfassender Bewerbung an drei Dortmunder Hochschulen hätten lediglich 20 Anmeldungen zu einer Impfung vorgelegen. Denjenigen, die einen Impftermin auf dem Campus gebucht hatten, seien Alternativen in Dortmund aufgezeigt worden.

TU liefert mögliche Begründung

Eine mögliche Begründung für die geringe Impfbereitschaft hat die TU allerdings gleich mitgeliefert: Mit Hilfe einer Umfrage habe man erhoben, wie hoch der Impfbedarf bei Studierenden derzeit ist. An dieser haben sich nach Angaben der Uni rund 6600 TU-Studierende beteiligt.

Das Ergebnis spricht dabei eine deutliche Sprache: Es sei herausgekommen, dass schon 92 Prozent der Befragten mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft wurden – 68 Prozent sogar bereits zweimal. Nur zwei Prozent der Befragten gaben an, sich gar nicht impfen lassen zu wollen, und für rund 300 Studierende sei die Impfaktion auf dem Campus schlichtweg nicht die praktischste Variante gewesen.

Eine Impfaktion am 12. Juli verlief da deutlich erfolgreicher: Damals hatten sich rund 250 Studierende und Uni-Beschäftigte einen Impftermin gesichert.

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