Nachbarschaftshilfe in der Coronakrise: Wie Dortmunder jetzt helfen können

Coronavirus

Wer in Dortmund wegen der Coronakrise nicht arbeiten oder in die Uni gehen darf, kann sich nützlich machen und in der Nachbarschaft helfen. Wir vermitteln Nachbarschaftshilfen.

Dortmund

, 16.03.2020, 16:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer hilft denjenigen, die zur Risikogruppe gehören und nicht mehr selbstständig einkaufen gehen möchten oder können?

Wer hilft denjenigen in der Coronakrise, die zu Risikogruppen gehören und nicht mehr selbstständig einkaufen gehen möchten oder können? © dpa

In der Krise, so heißt es, zeigt sich der wahre Charakter der Menschen. Und die Verbreitung des Coronavirus hat durchaus Krisencharakter, mit jeder Menge negativen Auswirkungen auf das Leben in Dortmund: Alle öffentlichen Veranstaltungen wurden abgesagt, Kneipen und Clubs müssen schließen und öffentliche Einrichtungen bleiben auch zu.

Immerhin: Geschäfte, vor allem Supermärkte, Drogerien und Apotheken bleiben geöffnet, damit sich alle Dortmunder mit lebensnotwendigen Dingen wie Medikamente und Lebensmitteln eindecken können.

Menschen jedoch, die zu Risikogruppen gehören - etwa Senioren oder chronisch Kranke -, die allein leben und sich aus Angst vor einer Ansteckung nicht mehr nach draußen zum Einkaufen trauen, sind auf Hilfe von außerhalb angewiesen. Doch: Wer hilft?

Ein leeres Nudelregal in einem Rewe-Markt in Dortmund zeigt: Die Menschen horten Lebensmittel.

Ein leeres Nudelregal in einem Rewe-Markt in Dortmund zeigt: Die Menschen horten in der Coronakrise Lebensmittel. © Oliver Schaper

Schreiben Sie an die Redaktion, wenn Sie helfen möchten

Nicht nur in Italien oder Spanien, wo das Virus noch schlimmer wirkt als hierzulande, brauchen die Menschen Hilfe. Auch in Dortmund brauchen Menschen in dieser Zeit ein wenig Trost und Hoffnung. Das fängt schon im Kleinen an – und auch Sie können helfen. So haben sich in mehreren Städten schon Nachbarschaftshilfen organisiert.

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Wir möchten diese positive Entwicklung unterstützen – und rufen alle Dortmunder auf, die anderen Menschen helfen möchten, sich bei unserer Redaktion zu melden.

Ob Sie für ältere Nachbarn einkaufen gehen, mit dem Nachbarshund Gassi gehen oder Medikamente aus der nächstgelegenen Apotheke besorgen können, spielt dabei keine Rolle. Jede Hilfe ist erwünscht. Und wir wollen der Mittler sein zwischen Menschen, die Hilfe benötigen und anderen, die helfen möchten.

Schreiben Sie eine E-Mail mit Ihrem vollständigen Namen, Ihrer Telefonnummer, Ihrem Hilfsangebot und Ihrem Bezirk oder Viertel an lokalredaktion.dortmund@lensingmedia.de . Wir veröffentlichen nach Prüfung gern Ihr Angebot in unserer Tageszeitung und in unseren digitalen Kanälen.

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