Das erst 2020 neu eröffnete Naturmuseum war am ersten Tag bei den Besuchenden besonders gefragt. © Oliver Schaper (Archiv)
Städtische Museum

Museen wieder offen: So funktioniert die Anmeldung für Naturmuseum, U und Co.

Die städtischen Museen haben wieder geöffnet – unter Corona-Bedingungen allerdings. Es braucht eine Terminbuchung und einen negativen Test. Wir führen durch die Schritte zum Museumsbesuch.

Die Kulturbetriebe sind eine der Branchen, die von der Corona-Pandemie stärker eingeschränkt werden. Konzert, Museen, Theateraufführungen, Kino, Clubs: Vieles bleibt seit langem weg. Zumindest bei den Museen gibt es nun einen Lichtblick: Die Städtischen Museen haben seit Freitag (9.4.) wieder geöffnet – mit Auflagen.

Wer eines der städtischen Museen, also zum Beispiel das Naturmuseum, das Dortmunder U oder das Museum für Kunst und Kulturgeschichte besuchen möchte, braucht vier Dinge:

  • eine personalisierte Buchung für ein Zeitfenster über eines der Online-Portale
  • eine medizinische Maske
  • ein Ausweisdokument
  • einen Bescheinigung über einen negativen Corona-Test, der nicht länger als 24 Stunden zurückliegt

Das klingt nach einem gewissen Aufwand für einen Museumsbesuch, geht aber zumindest relativ schnell.

Kleiner Fallstrick bei der Termin-Buchung

Die Zeitfenster lassen sich über die Website dortmunder-museen.de oder für das Dortmunder U auch über digitales.dortmunder-u.de/tickets und für das Naturmuseum auch über naturmuseum-dortmund.de buchen. Dabei müssen Name und Kontaktinformationen angegeben werden. Im Falle des Dortmunder U wird für jede der Einzelausstellungen auch eine eigene Anmeldung fällig.

Das System läuft flüssig, bringt aber einen Fallstrick mit sich, den zumindest Menschen, die andere Online-Ticket-Systeme gewohnt sind, erstmal erkennen müssen: Nachdem man den Termin gebucht hat, bekommt man eine E-Mail. Normalerweise würde man darin das Ticket erwarten. Diese Mail fordert einen jedoch nur dazu auf, das gerade gebuchte Ticket online noch verbindlich zu personalisieren.

Der Vorteil: Man kann Tickets für andere buchen. Der Nachteil: Man muss ungewohnter Weise seine Buchungsinformationen zweimal eingeben.

Das Ticket selbst kommt dann als PDF-Download (der ausgedruckt und als PDF zum Beispiel auf dem Smartphone gültig ist) und als Passbook-Datei.

Zahlreiche Teststellen stehen zur Verfügung

Einen Termin für einen Corona-Test müssen Museums-Besuchende davon unabhängig machen. Teststellen gibt es in Dortmund mittlerweile einige.

In der City zum Beispiel zwei große im Konzerthaus und am Hauptbahnhof aber auch in einigen Apotheken. Am Hauptbahnhof und in manchen anderen Einrichtungen gibt es auch Tests ohne vorherige Terminvereinbarung. Auch eine Impfung befreit nicht von der Testpflicht.

Mit gebuchtem Zeitfenster und hoffentlich negativem Test im Gepäck ist der Weg in die städtischen Museen dann frei. Nur wer sich am Eingang ausweisen kann und damit belegen kann, dass der personalisierte Termin und auch der Testnachweis zu einem selbst gehören kommt rein. In den Museen selbst gelten dann selbstverständlich Maskenpflicht und Hygienekonzepte.

Das Kindermuseum Adlerturm, die Gedenkstätte Steinwache und die Galerie Torhaus Rombergpark bleiben weiterhin geschlossen.

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Redaktion Dortmund
Gut recherchierter Journalismus liegt mir am Herzen. Weil die Welt selten einfacher wird, wenn man sie einfacher darstellt. Um Zusammenhänge zu erklären, setze ich auf klaren Text und visuelles Erzählen – in Videos, Grafiken und was sonst dabei hilft.
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Bastian Pietsch
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