Wird die Möllerbrücke zum neuen Hotspot für Kriminalität?

dzKriminalität in der Innenstadt

Machete, Messer und Schusswaffe - im August sind innerhalb von zehn Tagen im Kreuzviertel zwei Streits eskaliert. Mit Verletzungen als Folge. Ein Grund zur Sorge?

Dortmund

, 31.08.2020, 11:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Innerhalb von zehn Tagen kam es an der Möllerbrücke und dem angrenzenden Sonnenplatz zu zwei größeren Polizeieinsätzen. In beiden Fällen war ein Streit eskaliert. Nun laufen Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Werden die Möllerbrücke und der Sonnenplatz im Kreuzviertel zu den neuen Kriminalitäts-Brennpunkten in Dortmund?

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Polizei Dortmund sagt: „Nur Einzelfälle“

Peter Bandermann, Pressesprecher der Polizei Dortmund, sagt: „Nein, die aufgeführten Straftaten sind Einzelfälle und nicht die Regel.“ Häufiger habe es die Polizei in diesem Bereich mit Ruhestörungen und Lärm zu tun.

Besonders beliebt sind Möllerbrücke, Sonnenplatz und auch der Westpark bei guter Witterung. „Hohe Temperaturen und fehlende Alternativen führten dazu, dass viele junge Menschen sich in den Abend- und Nachtstunden im Freien aufhielten“, sagt Bandermann.

Update zum Messer-Angriff auf Möllerbrücke

Auch gebe es neue Erkenntnisse zum Messer-Angriff auf der Möllerbrücke am vergangenen Samstag (22.8.). Hier war in der Nacht zu Samstag ein Streit zwischen 8 Personen im Alter von 17 bis 21 Jahren eskaliert. Die Beteiligten waren alkoholisiert. Eine unbekannte Person zog ein Messer, stach damit auf eine Andere ein und flüchtete. Der „oberflächlich Verletzte“ wurde in die Unfallklinik gebracht.

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