Mehr als ein Drittel der Dortmunder verlassen Dortmund zum Arbeiten

Auspendler

Zwischen Wohnen und Arbeiten liegt für immer mehr Dortmunder mindestens eine Stadtgrenze. Innerhalb von 25 Jahren ist die Zahl der Auspendler deutlich gestiegen.

Dortmund

04.01.2020, 15:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehr als ein Drittel der Dortmunder verlassen Dortmund zum Arbeiten

Die Zahl der Arbeitnehmer, die in Dortmund wohnen und in einer anderen Stadt arbeiten, ist in den letzten 25 Jahren deutlich gestiegen. © picture alliance/dpa

Die Zahl der Pendler unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die nicht in Dortmund arbeiten, ist zwischen 1993 und 2018 um 34.274 oder 72,6 Prozent auf 81.473 gestiegen. Der Anteil der Auspendler an der Gesamtzahl der Beschäftigten, die in Dortmund wohnen, hat sich damit innerhalb von 25 Jahren von 24,8 auf 38,5 Prozent erhöht.

Das geht aus einem Langzeitvergleich des Statistik-Teams des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hervor. Doch mit einer Auspendlerquote von gut 38 Prozent liegt Dortmund noch weit unter dem Ruhrgebietsschnitt von 48,8 Prozent.

Trotzdem die wenigsten Auspendler

Dortmund verzeichnet sogar den niedrigsten Auspendlerwert unter den Ruhrgebietsstädten und -kreisen. Die meisten Auspendler kommen mit fast 65 Prozent aus Bottrop, gefolgt von Herne (63,2 Prozent), Oberhausen (61,4 Prozent) und Mülheim an der Ruhr (60 Prozent) Ruhrgebietsweit stieg die Auspendlerquote im vergangenen Vierteljahrhundert um 26,1 Prozent.

Die zunehmende Mobilität der Beschäftigten funktioniert auch in die andere Richtung: So wuchs die Einpendlerquote in Dortmund von 31,4 auf 45,5 Prozent. In absoluten Zahlen: Zwischen 1993 und 2018 kletterte die Zahl der Menschen, die in anderen Städten wohnen und in Dortmund arbeiten, von 65.749 auf 109.199.

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