Ein Mann sitzt mit FFP2-Maske in einer U-Bahn. Auch in Dortmund gilt bald die Pflicht zu medizinischen Maske. © dpa (Symbolfoto)
ÖPNV

Medizinische Masken:So will DSW21 die neue Regel in Bus und Bahn kontrollieren

Ein selbstgenähtes Stück Stoff reicht nicht mehr. Der „Corona-Gipfel“ hat sich auf die Pflicht zur medizinischen Maske geeinigt - unter anderem im ÖPNV. Was sagt der Dortmunder Verkehrsbetrieb?

Als am Dienstag (19.1.) die Landesoberhäupter mit der Bundeskanzlerin zusammensaßen und über Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie berieten, war auch der öffentliche Nahverkehr ein Thema. Beschlossen wurde schließlich eine Pflicht, medizinische Masken – nicht „Alltagsmasken“ – zu tragen.

DSW21 teilt auf Nachfrage folgendes zum Beschluss des „Corona-Gipfels“ mit. „Die aktuellen Beschlüsse bedeuten für den Nahverkehr keine gravierenden Änderungen.“ Fahrgäste so wie Fahrerinnen und Fahrer seien bereits gut geschützt.

Die bereits bestehende Alltagsmasken-Pflicht werde stichprobenartig kontrolliert. Dies werde auch für medizinische Masken „in enger Abstimmung mit den Ordnungsbehörden im Rahmen der Möglichkeiten“ getan. DSW21 betont aber auch die Eigenverantwortung der Dortmunder. „Dieses Verantwortungsgefühl zeigen die allermeisten unserer Fahrgäste.“

Nur 40 Prozent der Fahrgäste

„Im Augenblick sind nur etwa 40 Prozent der Fahrgäste im Vergleich zum Januar 2020 unterwegs“, so DSW21 weiter. „In den Fahrzeugen ist meistens nur ein Viertel der möglichen Steh- und Sitzplätze belegt. Insofern werden die gesteckten Ziele bereits heute vielerorts erreicht.“

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Bastian Pietsch
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