Menschen drängen sich am ersten sonnigen Wochenende des Jahres um eine Baustelle am Phoenix-See. Um solche Bilder zu vermeiden, hat die Stadt Dortmund die Maskenpflicht an beliebten Ausflugszielen verschärft. © Kevin Kindel
Coronavirus

Maskenpflicht in Parks: Stadt Dortmund will keine „harten Kontrollen“

Ab 12 Uhr am Samstag (27.2.) gilt an mehreren bekannten Dortmunder Ausflugszielen Maskenpflicht auf den Wegen. Die Stadt Dortmund sagt nun, was Parkbesucher erwartet.

Auf den Wegen und bei allen anderen Bewegungen innerhalb der größten Dortmunder Parks und öffentlicher Grünflächen müssen die Dortmunderinnen und Dortmunder an Wochenenden eine Maske tragen.

Die Regelung gilt von 12 bis 18 Uhr im Westfalenpark, Fredenbaumpark, Westpark, Rombergpark, Revierpark Wischlingen und Hoeschpark sowie am Phoenix-See. Davor und danach sind Freizeitsport und Spaziergänge auch ohne Maske erlaubt.

Ordnungsamt will „lageabhängig“ kontrollieren

„Wir setzen auf den Dialog und hoffen auf die Vernunft. Es geht nicht um harte Kontrollen“, sagt Löchter. Teams aus Ordnungsamt und Polizei werden am Wochenende „lageabhängig“ in den Parks unterwegs sein.

Wetterbedingt dürfte es leerer werden als am zurückliegenden Wochenende. Dennoch seien Kontrollen jederzeit überall möglich, so der Stadtsprecher.

Die Stadt hat sich bei der Auswahl der Parks an den besucherstarken Hotspots orientiert. „Wir haben die Erwartung, dass die Menschen sich verteilen und sich andere Orte aussuchen“, sagt Stadtsprecher Maximilian Löchter.

Zuletzt kontrollierten Mitarbeitende des Ordnungsamts am ersten warmen Wochenende des Jahres rund 400 Personen. Ordnungswidrigkeitsanzeigen schrieben die Ordnungskräfte laut Maximilian Löchter in knapp einer Handvoll Fälle, in denen Personen sich weigerten, auch nach Aufforderung eine Maske zu tragen.

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Redaktion Dortmund
Seit 2010 Redakteur in Dortmund, davor im Sport- und Nachrichtengeschäft im gesamten Ruhrgebiet aktiv, Studienabschluss an der Ruhr-Universität Bochum. Ohne Ressortgrenzen immer auf der Suche nach den großen und kleinen Dingen, die Dortmund zu der Stadt machen, die sie ist.
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Felix Guth
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