Marode Brücke bremst Autofahrer an der B 54 aus

Dauerhaft eingeschränkt

Die Brücke an der B 54 über die Eisenbahngleise ist marode und das hat spürbare Folgen für die Autofahrer. Und zwar dauerhaft. Ab Samstag gibt es erste Einschränkung.

Dortmund

, 23.11.2018, 03:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war eine der zahlreichen routinemäßigen Kontrollen für die Brücke, die die Bundesstraße 54 über die Bahnstrecke Hörde – Hauptbahnhof führt. Dieses Mal hat die Brücke den Test nicht mehr bestanden. „Bei der Überprüfung haben wir Defizite festgestellt“, sagt Peter Beiske, Sprecher der Regionalniederlassung Ruhr von Straßen NRW.

Auffahrspur wird verkürzt

Bisher war niemand in Gefahr, und damit das so bleibt, ergreift Straßen NRW Maßnahmen, und zwar am Samstag, 24. November. Am Vormittag greifen die Arbeiter zum Handwerkszeug im Bereich der Auf- und Abfahrt zur Victor-Toyka-Straße: Die Auffahrt Richtung Süden wird verkürzt, in der Gegenrichtung wird der Standstreifen an dieser Stelle gesperrt. Damit soll verhindert werden, dass zu Stoßzeiten unter Umständen jeweils nicht nur zwei, sondern sogar drei Spuren mit Autos auf der Brücke stehen.

Konkret heißt das, dass die Auffahrt auf die B 54 von der Victor-Toyka-Straße auf etwa 60 Meter verkürzt wird. Damit endet sie noch vor der Brücke. Weil Autofahrer auf der verkürzten Spur nicht ausreichend beschleunigen können, wird die Höchstgeschwindigkeit auf 60 Stundenkilometer reduziert. Bisher galten hier 80 Stundenkilometer.

Kein Halt mehr auf dem Standstreifen

Gegenüber, stadteinwärts, gibt es an dieser Stelle keine Auf- oder Abfahrt. Um aber zu verhindern, dass hier zum Beispiel ein LKW auf dem Standstreifen Halt macht, wird diese Stelle mit Baken verstellt. Schilder werden auf das Halteverbot hinweisen.

Die Maßnahmen bleiben dauerhaft bestehen. Wie es weitergeht, kann Peter Beiske noch nicht genau sagen. Das hängt von weiteren Untersuchungen ab. Sicher sei die Brücke so auf jeden Fall, sagt Beiske. Klar ist aber auch, dass sie entweder umfassend saniert werden muss oder neu gebaut.

Dass die Brücke schlappmacht, kann man ihr nicht vorwerfen: Gebaut wurde sie 1955. Das Spannbetonbauwerk ist wie viele andere seiner Generation weder dem heutigen Verkehrsaufkommen noch dem Gewicht der einzelnen Fahrzeug gewachsen.

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