Lichterfest im Fredenbaum: „Wir haben fast eine Standleitung zum Wetterdienst“

10.000 Besucher

Kurz nach der Doch-nicht-Evakuierung im Westfalenpark steht das Lichterfest im Fredenbaum an. Feuerwerk ist fest eingeplant, doch ein Programmpunkt hängt schon jetzt an der Wettervorhersage.

Dortmund

, 09.09.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lichterfest im Fredenbaum: „Wir haben fast eine Standleitung zum Wetterdienst“

Beim Fredenbaum-Lichterfest können die Besucher sozusagen mit Licht malen. © Stephan Schuetze

Schlagerparty auf der einen Bühne, Coverhits aus fünf Jahrzehnten auf der anderen Seite und dazwischen jede Menge Kinderprogramm, Lichtinstallationen und Fackelschalen. Diese Mischung aus Konzerten, Familienfest und Lichtkunst macht das Lichterfest im Fredenbaum aus.

Für den 14. September (Samstag) planen die Organisatoren die diesjährige Veranstaltung - und wenige Tage nach dem Hin und Her beim großen Lichterfest im Westfalenpark ist das Wetter das bestimmende Thema. Dabei muss es zur Unsicherheit gar nicht gewittern, fest steht bereits: Ein Programmpunkt kann nur unter richtig guten Bedingungen stattfinden.

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Wenn die Wetterverhältnisse es zulassen, werden auf der Festwiese nahe der Gaststätte Schmiedingslust mindestens zwei, vielleicht auch drei Heißluftballons aufgerichtet. „Bei Einbruch der Dunkelheit können die Besucher dann ein beeindruckendes Ballonglühen bestaunen“, heißt es in der Ankündigung.

„Das geht aber nur, wenn die Wiese nicht vom Regen zu matschig ist und wenn der Wind nicht zu stark weht“, erklärt Lichterfest-Leiterin Katharina Backs. Nach dem unterbrochenen und dann doch fortgesetzten Fest im Westfalenpark betonen die Veranstalter, gut vorbereitet zu sein.

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„Wir haben fast eine Standleitung zum Deutschen Wetterdienst“, sagt Hans-Werner Rixe, Leiter der Dortmund-Agentur. Das passiere nicht über eine Handy-App, sondern im persönlichen Austausch. Regelmäßig gebe es Wetter-Updates. Außerdem: „Der Westfalenpark ist überhaupt nicht mit dem Fredenbaumpark zu vergleich.“

Im Fredenbaum muss man keinen Eintritt zahlen, die Entfernungen sind kürzer und es gibt weniger Engstellen an den Eingängen. Rixe erwartet über den Abend 10.000 Besucher, 5.000 Besucher könnten gleichzeitig vor Ort sein. Im Westfalenpark waren es 35.000.

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Für den Fall der Fälle stehen dennoch im Fredenbaumpark vier große Anlagen zur Notfallbeleuchtung bereit, die Zuständigkeiten zwischen Veranstaltungsleitung, Bühnenverantwortlichen und Sicherheitsdienst seien bereits klar geregelt, so Rixe, der sowieso optimistisch aufs Wetter schaut: „Die Leute werden sich hier wie auf einer Gartenparty fühlen.“

Den Optimismus teilt auch Uwe Kisker, Moderator des Bühnenprogramms: „Wenn es trocken bleibt, kommen bestimmt viele Leute, die im Westfalenpark das Feuerwerk nicht sehen konnten.“ Denn das ist zum Abschluss des Fredenbaum-Lichterfestes gegen 22.15 Uhr fest eingeplant.

Das Lichterfest-Programm im Überblick:

  • Das Lichterfest im Fredenbaum findet am 14. September (Samstag) von 18 bis etwa 22.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.
  • Ab 18 Uhr gibt es am Musikpavillon drei Stunden lang Deutschrock, Pop- und Schlager-Musik von mehr als 20 Künstlern.
  • Am Platanenplatz wird von 19 bis etwa 22 Uhr die Coverband „Kellerband“ auftreten. Mit dabei ist auch die Sängerin Jo Marie Dominiak. Sie spielen Hits der letzten fünf Jahrzehnte - „von rockig bis kuschelig“, so die Ankündigung.
  • Auf der großen Festwiese sollen die Heißluftballons stehen, dazu werden Kinder geschminkt.
  • Eine Imbissmeile und ein Kinderkarussell werden aufgebaut. Alle Besucher können beim „Light Painting“ oder mit selbst aufgestellten Lichtbechern den illuminierten Park gestalten.
  • Den großen Abschluss bildet gegen 22.15 Uhr ein musiksynchrones Boden- und Höhenfeuerwerk.
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