So geht es nach der Kommunalwahl weiter in Dortmund

dzPolitik-Alltag

Wann tritt der neue OB in Dortmund sein Amt an? Wann kommt der neue Rat zusammen? Der Zeitplan für den Start in die neue Wahlperiode steht bereits. Und dabei gibt es auch einen Ortswechsel.

Dortmund

, 14.09.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eine lange Verschnaufpause gibt es für die Wahlkämpfer nicht. In zwei Wochen findet die Stichwahl um das OB-Amt statt. Am Abend des 27. Septembers steht dann fest, wer neuer Chef von Rat und Verwaltung in Dortmund ist.

Die politische Arbeit geht derweil nahtlos weiter – zunächst sogar in alter Besetzung. Am 8. Oktober tritt noch einmal der alte Rat zusammen. Zuvor tagen auch noch die Fachausschüsse, die die wichtigsten Beschlüsse vorbereiten.

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Übergabe des OB-Amtes

Die erste wichtige Veränderung gibt es nach den Herbstferien: Am 31. Oktober endet nach gut elf Jahren die Amtszeit von Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Er übergibt sein Amt an seinen Nachfolger – je nach Ausgang der Stichwahl an Thomas Westphal oder Andreas Hollstein.

Der neue Rat der Stadt Dortmund kommt am 12. November zu seiner ersten Sitzung unter Leitung des neuen Oberbürgermeisters zusammen. Dann gilt es erst einmal die Bürgermeister zu wählen und die Fachausschüsse zu bestimmen und zu besetzen.

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Die neuen Bezirksvertretungen starten sogar noch früher. Am 5. November kommt zuerst die Bezirksvertretung Brackel zusammen, die meisten anderen Bezirksparlamente folgen in der Woche darauf am 10. und 11. November, Hombruch und Scharnhorst am 17. November.

Je nachdem wie klar die Mehrheiten stehen, dürften dann in vielen Fällen auch die Bezirksbürgermeister gewählt werden. Ende November beginnt die Alltagsarbeit für die Ratsausschüsse.

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Rathaus ist für zwei Jahre geschlossen

Eines bleibt den neuen Ratsmitgliedern dabei erspart: die Haushaltsberatung, die normalerweise zum Ende des Jahres anstehen. In weiser Voraussicht wurde im vergangenen Jahr ein Doppelhaushalt für die Jahre 2020 und 2021 verabschiedet.

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Neben vielen neuen Gesichtern wird es für den Rat aber auf jeden Fall eine wichtige Ortsveränderung geben. Denn er tagt für mindestens zwei Jahre nicht im Rathaus, sondern in den Westfalenhallen.

Die Fraktionsbüros ziehen vorübergehend in ein Bürohaus der Volkswohl Bund-Versicherungen auf der anderen Straßenseite des Südwalls.

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Der Grund: Das 1989 eröffnete Rathaus muss saniert werden. Für 34 Millionen Euro werden die Gebäudehülle und das Innenleben vom Dach bis zur technischen Innenausstattung auf den neuesten Stand gebracht.

Erst im November 2022 sollen dann der Rat mit allen Fraktionen, das Oberbürgermeister-Amt und andere Nutzer des Rathauses wieder ins frisch sanierte Gebäude am Friedensplatz einziehen.

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Einen Vorgeschmack auf den Tagungsort Westfalenhallen hat der alte Rat schon bekommen. Im Juni fand die Ratssitzung wegen der nötigen Corona-Abstände in der Halle 2 statt. Das wird auch am 8. Oktober wieder der Fall sein.

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