Klinikum setzt Zeichen der Solidarität mit der Kulturbranche

Coronavirus

Mit einem Video auf Instagram will das Klinikum Dortmund auf die Probleme der Kunst- und Kulturbranche aufmerksam machen. Kunst und Kultur seien sehr wichtig in solch anstrengenden Zeiten.

01.12.2020, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit einem Video auf Instagram will das Klinikum Dortmund auf die Wichtigkeit der Kunst- und Kulturbranche hinweisen.

Mit einem Video auf Instagram will das Klinikum Dortmund auf die Wichtigkeit der Kunst- und Kulturbranche hinweisen. © Oliver Schaper

Als Aktion für die Solidarität zur Kunst- und Kulturbranche hat das Klinikum Dortmund am Montag (30. November) ein Video veröffentlicht, das in den ersten 24 Stunden über 10.000 Aufrufe erreicht hat. Damit soll die Wichtigkeit von Kunst und Kultur angesprochen werden.

In dem Video sind Szenen aus dem Krankenhaus zu sehen, die mit fast poesie-artigen Wortbildern von einer Sprecherstimme aus dem Off angereichert werden. Der Zuhörer merkt schnell: So richtig „poetry-slammig“ ist der Text irgendwie nicht – und auch ein Krankenhaus ist eben keine Bühne, so wie eine OP-Lampe kein Scheinwerfer ist.

„Wir brauchen Kunst und Kultur“

„Genau das ist auch die Botschaft in Corona-Zeiten: Wir können es eben nicht allein, wir können keine Poesie, kein Theater, keine Musik. Wir brauchen Kunst und Kultur“, erklärt Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation im Klinikum Dortmund.

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Inspiriert wurde das Klinikum Dortmund bei dem Danke-Video von einem Krankenhaus in Hamburg, das vor vielen Jahren ein Video veröffentlicht hatte, in dem der OP als Bühne dargestellt wurde. „In die jetzige Pandemie-Situation unserer Gesellschaft überführt haben wir diese Video-Idee quasi weiterentwickelt, indem wir nun sagen: Wir sind eben doch keine Bühne, ihr fehlt, liebe Künstler*innen“, sagt Raschke.

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