Kleines Bahn-Chaos zwischen Dortmund und Essen am Samstagvormittag

Deutsche Bahn

Im Ruhrgebiets-Bahnverkehr hat es am Samstagvormittag große Turbulenzen gegeben. Auf der zentralen Strecke Dortmund-Essen gab es ein alltägliches Problem – mit großen Auswirkungen.

von Joshua Schmitz

Dortmund, Essen

, 19.10.2019, 13:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kleines Bahn-Chaos zwischen Dortmund und Essen am Samstagvormittag

Eine zentrale Strecke war betroffen. (Symbolbild (Archiv)) © picture alliance/dpa

Ausgefallene Haltestellen und umgeleitete Bahnen - der Samstagvormittag war für viele Bahnfahrer im Ruhrgebiet nicht erfreulich. Von 10.32 Uhr bis 11.13 Uhr mussten laut Deutscher Bahn Züge angehalten und umgeleitet werden. Das sorgte neben ausgefallenen Bahnen teilweise für Verspätungen von über einer halben Stunde.

Wie die Bundespolizei Dortmund berichtet, wurde im Bereich zwischen Essen und Wattenscheid eine Person im Gleis gesichtet. Deshalb mussten alle Bahnen auf der Strecke abgebremst werden um sicherzustellen, dass niemand zu Schaden kommt. Gefunden wurde die gemeldete Person nicht.

Schlechte Kommunikation der Bahn

Die eigentlichen Verspätungen der Züge hätten sich schnell legen können, da nach dem Vorfall die Bahnen schnell wieder ihre normalen Routen fahren konnten, so eine Sprecherin der Deutschen Bahn.

Wie aber ein Leser berichtet, kam ein Großteil des Chaos‘ durch die mangelhafte Information an den Bahnhöfen. Durch fehlende Durchsagen und falsche Anzeigen auf den Bahnhofstafeln und der DB-eigenen App wurden mögliche Alternativen und Anschlusszüge verpasst.

Gegen Mittag haben sich die meisten Einschränkungen gelegt und der Bahnverkehr lief wieder ohne Störungen.

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