Ein Streifenwagen der Polizei fährt durch die Dortmunder Fußgängerzone. In ganz Deutschland hat am Montag, 02.11.2020, ein Teil-Lockdown begonnen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. © picture alliance/dpa
Polizei-Kontrollen

Kita, Hotel, Sportplatz: Was in Corona-Zeiten alles nicht erlaubt ist

In den Polizeimeldungen der vergangenen Wochen tauchen Orte auf, die man dort vor der Pandemie nie vermutet hätte. Kita, Büro, Café, zuletzt ein Hotel – vieles kann „illegal“ sein.

Die Polizei Dortmund und das Ordnungsamt sind in der Corona-Pandemie an ungewöhnlichen Orten gefordert. Weil der Infektionsschutz in zahlreichen Bereichen strenge Regeln erfordert, gelten alltägliche Dinge inzwischen als Verstöße.

Das jüngste Beispiel dafür war der Einsatz in einem Apartment-Hotel am Südwall, wo eine Feier mit neun Teilnehmern aufgelöst worden ist.

Champagner-Party im Büro, blühendes Leben im Internetcafé

Es gab im Januar eine Party mit Champagner und Konfetti im Büro einer Versicherung an der B 1. Es gab eine vorweihnachtliche Feier in einer Kindertagesstätte, die der Polizei gemeldet wurde. Zuletzt beendete die Polizei außerdem an der Rheinischen Straße ein Treffen in einem Internetcafé.

Neu in der kuriosen Einsatzliste: Ein Einsatz an einem Sportplatz in Brackel, weil dort Jugendliche in zu großer Gruppe Sport betrieben.

„Wie häufig es auffällt, hängt davon ab, wie intensiv kontrolliert wird und wie sehr man Hinweise bekommt“, sagt Polizeisprecher Peter Bandermann.

Für das städtische Ordnungsamt antwortet Stadtsprecher Maximilian Löchter auf die Frage, welchen Anteil solche unerlaubten Treffen in der Arbeit einnehmen: „Der Anteil ist eher gering. Die große Mehrheit der Bevölkerung hält schon im eigenen Interesse die Regelungen zur Kontaktbeschränkung ein.“

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Redaktion Dortmund
Seit 2010 Redakteur in Dortmund, davor im Sport- und Nachrichtengeschäft im gesamten Ruhrgebiet aktiv, Studienabschluss an der Ruhr-Universität Bochum. Ohne Ressortgrenzen immer auf der Suche nach den großen und kleinen Dingen, die Dortmund zu der Stadt machen, die sie ist.
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Felix Guth
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