Gesegnet in den Tag starten: Das Morgengebet des Franziskaner-Ordens

dzEvangelischer Kirchentag

Statt Yoga oder Meditation gibt es während des Kirchentags die Gebete am Morgen. Am Freitag fand eins davon in der St.-Franziskus-Gemeinde statt. Trotz der Tageszeit ein beliebtes Angebot.

Dortmund

, 21.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Sich in 15 Minuten geistlich und geistig auf den bevorstehenden Tag vorbereiten, innehalten, zu Gott beten. Die Gebete am Morgen sind ein fester Bestandteil des Evangelischen Kirchentags und werden jeden Tag von anderen Gemeinden vorbereitet.

Am Freitagmorgen waren unter anderem die Brüder des Franziskanerklosters im Kaiserstraßenviertel Gastgeber des Morgengebets. Mit Gesängen und Gebeten wurde ab 8 Uhr in einer knackigen Viertelstunde der neue Tag begrüßt.

Zu den Gebeten kommen viele Leute

Rund 45 Gäste - Kirchentagsbesucher und Dortmunder - nahmen an dem Gebet teil, für Pastor Martin Lütticke, Bruder Martin, eine stolze Zahl: „Gerade für die frühe Uhrzeit sind viele Menschen gekommen“, freut er sich.

Auch am Donnerstag fanden viele Menschen den Weg in die Franziskus-Gemeinde, 160 waren es zum 18-Uhr-Gebet, immerhin 30 kamen zum Gebet zur Nacht um 23 Uhr.

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Für Lukas Carollo liegt das Angebot zum Gebet am Morgen quasi auf dem Weg. Er ist Dortmunder und wohnt in der Nähe der St.-Franziskus-Kirche. „Für mich hat es auch zeitlich gut gepasst, hier vor meinem Einsatz auf dem Kirchentag hinzugehen.“ Nach dem Gottesdienst ging es für Carollo direkt zum Standdienst auf dem Markt der Möglichkeiten.

Auch am Samstag gibt es wieder die Möglichkeit zum Gebet am Morgen, zwölf unterschiedliche Gemeinden laden zum Gebet ein.

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