NRW-Innenminister Herbert Reul (Mitte) bei der CDU am Phoenix-See, hier mit Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock (l.) und dem kommissarischen Dortmunder CDU-Parteichef Sascha Mader. © Kevin Kindel
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Innenminister Reul will Posern am Phoenix-See auf die Nerven gehen

NRW-Innenminister Herbert Reul hat am Freitag (30.7.) im Bundestagswahlkampf den Dortmunder Phoenix-See besucht. Es ging um Konsequenzen aus dem Unwetter und die Raser- und Poserszene in Dortmund.

Die Nina-App sei nicht der große Wurf gewesen bei der Warnung vor dem Unwetter am 14. Juli, räumte NRW-Innenminister Herbert Reul am Freitag (30.7.) bei einem Besuch am Phoenix-See in Hörde ein.

Die CDU hatte den Landesminister eingeladen. Es ist Wahlkampf und der Hörder Bezirksbürgermeister Michel Depenbrock ist neben Klaus Wegener einer der beiden Dortmunder CDU-Bundestagskandidaten.

Reul setzt in Zukunft bei der Warnung der Bürger vor Unwetter-Katastrophen nicht nur auf Sirenen und die Nina-App, sondern verspricht sich vor allem einiges von der Handy-Warnung Cell-Broadcast. Diese Technologie verschickt SMS gezielt an die Menschen, die sich in dem gefährdeten Bereich aufhalten.

Es wird ein Warn-Mix

Am Ende werde es wohl ein Mix aus Sirenen, Nina-Warn-App und Cell-Broadcast sein, meinte der Minister.

An die Poser-, Tuner- und Raserszene, die neben dem Wall auch am Phoenix-See für Ärger bei den lärmgeplagten Anwohnern sorgt, machte der Minister eine klare Ansage.

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Redaktion Dortmund
Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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Gaby Kolle

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